11. April 2008 11:43
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Die beiden Filmprojekte könnten unterschiedlicher nicht angelegt sein:
Jessica Schwarz wird jetzt - neben Yvonne Catterfeld - in einer
TV-Verfilmung (SWR - WDR - ORF Coproduktion) als Filmlegende Romy Schneider
zu sehen sein. Die Verfilmung für das Fernsehen wird den Zuseher sogar
früher beehren: im Frühjahr 2009 ist dann Jessica Schwarz als Legende Romy
zu bewundern. Wie oe24 bereits berichtete, übernimmt Nachwuchstalent Yvonne
Catterfield die Rolle als Romy in einem großen Kinofilm, welcher dann ab
Herbst in den österreichischen Cinematheken anlaufen wird.
Unterschiedliche Auffassung?
Zeitweise unterschiedlicher
Auffassung waren die Macher der beiden Filme. Zwar hatte man sich bereits
über inhaltliches abgesprochen, dennoch gibt es unterschiedliche
Auffassungspunkte über die unterschiedlichen Mechanismen und Szenarien, wie
an die durchaus anspruchsvolle Biographieverfilmung herangegangen werde.
Nach Aussagen der Kinoproduzenten wird sich der "Konkurrenzfilm"
mehr auf Romy Schneiders privates Leben in Österreich und Deutschland
konzentrieren. Der vermeintliche Kinohint hingegen beleuchtet die
Schauspielkarriere, welche in Frankreich dann tatsächlich zum Leuchten
gebracht wurde. Zumindest die Produzenten konnten sich halbwegs einigen: "Eine
Figur wie Romy Schneider verträgt durchaus zwei Filme."
Familienstreit
Der TV-Neuankömmling mit Jessica Schwarz als Romy
bereitet manchem Personen offenbar noch mehr Ärger, als den Produzenten,
nämlich der hinterbliebenen Familie der verstorbenen Schauspielerin. Tochter
Sarah Biasini sowie Exmann Daniel zeigten sich von Catterfeld von Anfang an
begeistert und unterstützten den Kinofilm aus ganzem Herzen. Die
TV-Verfilmung hingegen liegt der Familie allerdings schwer im Magen. So soll
die leibliche Tochter total gegen den SWR-Film sein, Danuiel Biasini zeigte
sich angeblich sehr verärgert. Nun fragen sich auch die Zuseher, die wohl
letztendlich beide Filme mit Spannung erwarten: welche Romy-Darstellering
macht ihren Job besser? Schließlich handelt es sich bei beiden um
Schauspielnachwuchs, deren Talente noch nicht eindeutig von Kritikern
positiv bestätigt wurden. Als Testrolle für weitere größere Filme eignen
sich die beiden Movies aber allemal.