Die strahlende Diva ist (k)ein Mann

Nachtkritik

© Inge Prader

Die strahlende Diva ist (k)ein Mann

Der Schauplatz ist Paris, der Spielort Stockerau (wo es, anders als im Vorjahr, heuer zum Glück nicht regnete), und der Stil der Show atmet Broadway-Flair. Alfons Haider brachte als Intendant und Hauptdarsteller des Open-Air-Festivals Stockerau „Victor/Victoria“ zur Premiere: Ein Hit-Musical aus der Feder von Blake Edwards („Der rosarote Panther“) mit zahlreichen Ohrwürmern von Komponisten-Legende Henry Mancini.

Die Story
Die englische Sängerin Victoria Grant (stimmstark und lustig: Maya Hakvoort) strandet in Paris, wo sie in einem Revuelokal dem schwulen Entertainer Toddy (bühnenpräsent: Alfons Haider) begegnet. Toddy hat die Idee, aus Victoria auf der Bühne einen Mann zu machen. Die doppelte Travestie gelingt: Dem geheimnisvollen Victor, der in Frauenkleidern singt, fliegen die Herzen zu. Victor wird zum Star und obendrein zum Objekt der Begierde von Gangsterboss King Marchan (Christoph Zadra). Der Macho mag freilich nicht daran glauben, dass er sich in einen Mann verliebt hat – er hält Victor von Beginn an für eine Frau.

Rundum gelungen
Regisseur Gabriel Barylli hat die Komödie (in der pointierten Übersetzung von Gunther Baumann) temporeich in Szene gesetzt. Die Hauptdarsteller bekommen starke Unterstützung durch das Ensemble (Choreografie: Alonso Barros), das die Show mit Tanzeinlagen aufpeppt.

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