"> Von Ruhm, Schuld und Tod
Von Ruhm, Schuld und Tod

Kinostart

Von Ruhm, Schuld und Tod

Ein Fotostudio in New York. Eine wunderschöne Blondine – Marilyn Monroe – steht, nein: hüpft vor der Kamera. „Jump!“, ruft ihr der Fotograf immer wieder zu. Seine Kamera hält ihre Bewegung fest. Es sind Fotos, die den Ruhm des Mannes weiter heben. Philip Halsman (1906–1971) wurde in der Nachkriegszeit einer der begehrtesten Fotografen der Welt.

Doch fast hätte er seine Jahre in einem österreichischen Gefängnis verbringen müssen. Tirol, 1928: Bei einer gemeinsamen Bergwanderung stürzt Halsmans Vater in den Tod. Gewaltsam? Philip wird schuldig gesprochen. Es ist ein Indizienprozess, in dem die aufkeimende Nazi-Ära und der Antisemitismus eine Rolle spielen: Die Halsmans sind Juden. Erst die Fürsprache von Einstein, Freud und Thomas Mann führt dazu, dass Philip Halsman begnadigt wird.

Joshua Sinclairs Film schildert den Fall als gefühlvolles Drama und analytisches Sittenbild der Zeit. Patrick Swayze spielt den Anwalt Richard Pressburger, der alles daran setzt, um Philip Halsman (Ben Silverstone) einen fairen Prozess zu gewähren. Eine sehenswerte Leistung; ein eindrucksvolles Filmdrama aus einer düsteren Epoche.

A 2008. 100 Min. Von Joshua Sinclair. Mit Patrick Swayze, Ben Silverstone, Anja Kruse.

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