Waltz greift nach dem Oscar

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© Getty/FilmMagic.com

Waltz greift nach dem Oscar

Die ersten Oscars sind bereits vergeben. Schauspiel-Diva Lauren Bacall (85), Regisseur Roger Corman (83) und Regisseur/Kameramann Gordon Willis (78) nahmen beim Governor’s Ball in Los Angeles die Ehrenpreise für ihr Lebenswerk entgegen. Die Verleihung wird bei der Oscar-Gala am 7. März als Video-Einspielung zu sehen sein.

Wen werden die Moderatoren Steve Martin und Alec Baldwin dann als Oscar-Kandidaten begrüßen? Darüber toben längst heiße Debatten, wobei ein Österreicher zu den Favoriten zählt. Christoph Waltz, der SS-Oberst Landa aus Quentin Tarantinos Inglourious Basterds, hat hohe Chancen für eine Nominierung als bester Nebendarsteller (auch schon im Jänner bei den Golden Globes).

Bester Film
In der Oscar-Kategorie des besten Films dürfen (oder müssen) mehr Kandidaten zittern als zuvor: Die Zahl der Nominierungen wird hier von fünf auf zehn verdoppelt. Das Spektrum möglicher Gewinner ist sehr breit. Es reicht von Avatar, dem neuen Film von Titanic-Macher James Cameron, der erst im Dezember anläuft, bis zur Michael-Jackson-Hommage This Is It.

Heuer hatte ja das Sozialdrama Slumdog Millionär groß abgeräumt, und auch im aktuellen Bewerb gibt’s einen Außenseiter, der für Überraschungen sorgen könnte. Der US-Film Precious (mit einer eindrucksvollen Mariah Carey in einer Nebenrolle) erzählt eine Story von Vergewaltigung und Missbrauch.

Oscar für Clooney?
Noch mehr Namen und Titel: George Clooney könnte mit Up In The Air den Hauptdarsteller-Titel holen. Disney hat mit Oben und Küss den Frosch gleich zwei feine Trickfilme im Rennen. Rob Marshall bringt mit Nine im Dezember noch ein Filmmusical an den Start, von dem Wunderdinge erzählt werden

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