14. November 2009 21:16
Die ersten Oscars sind bereits vergeben. Schauspiel-Diva Lauren Bacall (85),
Regisseur Roger Corman (83) und Regisseur/Kameramann Gordon Willis (78)
nahmen beim Governor’s Ball in Los Angeles die Ehrenpreise für ihr
Lebenswerk entgegen. Die Verleihung wird bei der Oscar-Gala am 7. März als
Video-Einspielung zu sehen sein.
Wen werden die Moderatoren Steve Martin und Alec Baldwin dann als
Oscar-Kandidaten begrüßen? Darüber toben längst heiße Debatten, wobei ein
Österreicher zu den Favoriten zählt. Christoph Waltz, der SS-Oberst Landa
aus Quentin Tarantinos Inglourious Basterds, hat hohe Chancen für eine
Nominierung als bester Nebendarsteller (auch schon im Jänner bei den Golden
Globes).
Bester Film
In der Oscar-Kategorie des besten Films dürfen (oder
müssen) mehr Kandidaten zittern als zuvor: Die Zahl der Nominierungen wird
hier von fünf auf zehn verdoppelt. Das Spektrum möglicher Gewinner ist sehr
breit. Es reicht von Avatar, dem neuen Film von Titanic-Macher James
Cameron, der erst im Dezember anläuft, bis zur Michael-Jackson-Hommage This
Is It.
Heuer hatte ja das Sozialdrama Slumdog Millionär groß abgeräumt, und auch im
aktuellen Bewerb gibt’s einen Außenseiter, der für Überraschungen sorgen
könnte. Der US-Film Precious (mit einer eindrucksvollen Mariah Carey in
einer Nebenrolle) erzählt eine Story von Vergewaltigung und Missbrauch.
Oscar für Clooney?
Noch mehr Namen und Titel: George Clooney
könnte mit Up In The Air den Hauptdarsteller-Titel holen. Disney hat mit
Oben und Küss den Frosch gleich zwei feine Trickfilme im Rennen. Rob
Marshall bringt mit Nine im Dezember noch ein Filmmusical an den Start, von
dem Wunderdinge erzählt werden