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Nach Unfall

"Wetten, dass..?"-Task Force ermittelt

Im Auftrag von Intendant Markus Schächter soll eine "Task Force" unter ZDF-Leitung und ein unabhängiger Experte den tragischen Unfall untersuchen, der sich am vergangenen Samstag bei der Show "Wetten, dass..?" ereignet hat. Ein detaillierter Bericht, der Grundlage für Änderungen an der Sendung sein soll, solle im Jänner vorliegen, hieß es am Freitag nach der Sitzung des ZDF-Fernsehrates in Mainz.

"Wetten, dass..?" NEU
Nach dem Wettunfall, bei dem der 23-jährige Samuel Koch bei dem Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über Autos zu springen, schwer gestürzt war, wolle man die Show jedenfalls modifizieren, unterstrich Schächter: "'Wetten, dass..?' wird sich verändern." Der Bericht der "Task Force" solle Auskunft geben, "wie wir die Auswahlkriterien für die Wetten modifizieren beziehungsweise die Umsetzung im Studio verbessern können", so Schächter. "Wir werden gemeinsam mit der Redaktion die Maßstäbe und Kriterien für die Auswahl der Wetten überprüfen und neu definieren." Bei der nächsten Ausgabe der Sendung am 12. Februar in Halle werde man "nicht einfach zur Tagesordnung" übergehen.

Zugleich bekräftigte der Fernsehrat als Kontrollgremium, dass die Sendung fortgeführt werde. "Aber sie kann sicher nicht so fortgesetzt werden, als ob es diesen Unfall nicht gegeben hätte", sagte der Vorsitzende Ruprecht Polenz am Freitag.

Samuels Zustand unverändert
Unfallpatient Koch leidet nach wie vor an Lähmungen wegen seiner schweren Verletzungen an der Wirbelsäule. Der Zustand sei unverändert, berichtete eine Sprecherin der Düsseldorfer Uniklinik am Freitag. Langfristige Aussagen über bleibende Behinderungen wollten die Ärzte bisher nicht treffen.

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