Südpol-Wettlauf: Österreicher gibt auf

Wettlauf zum Südpol

© ORF/Thomas Jantzen

Südpol-Wettlauf: Österreicher gibt auf

Halbzeit beim von ORF und ZDF organisierten "Wettlauf zum Südpol": Die beiden Teams aus Österreich und Deutschland, die am 20. Dezember bei durchschnittlich minus 30 Grad rund 400 Kilometer in Richtung Südpol gestartet sind, haben nun den "Halfway Point" passiert. Die Hälfte des Weges sei damit geschafft, teilte Ö3-Mikromann Tom Walek in seinem Südpol-Tagebuch auf der Homepage des ORF-Radios mit. Allerdings gibt es im Österreicher-Team wegen der extremen Bedingungen einen ersten Ausfall zu beklagen. Hermann Maier & Co sind nur mehr zu dritt unterwegs.

Diashow Wettlauf zum Südpol - Die Bilder
Wettlauf zum Südpol

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Das österreichische Team beim Training in Norwegen: Hermann Maier, Ö3-Mikromann Tom Walek, Sabrina Grillitsch und Alex Serdjukov. Letzterer musste sich der Kälte geschlagen geben.

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Kandidat Alex Serdjukov wurde in ein Krankenhaus in Chile gebracht - seine Finger wiesen Erfrierungserscheinungen auf.

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Private Schnappschüsse dokumentieren die Reise.

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Die Südpol-Route.

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Die Teams beim Aufbau der Zelte, die für zwei Nächte das Zuhause des österreichischen und des deutsche Wettkampfteams waren.

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Die österreichische Teilnehmerin Sabrina Grillitsch in Norwegen.

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„Poltartaufe“ in Norwegen: Ausgezogen bis auf die Unterwäsche gleiten die Teilnehmer mehr oder weniger elegant in das mitten auf einem zugefrorenen See aufgehackte Eisloch.

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Tom Walek

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Hermann Maier

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Die ersten Eindrücke von Tag eins in der Antarktis: „Hallo Ö3! Hallo Österreich! Die Anreise aus Kapstadt mit der russischen Transportmaschine war höchst spektakulär, sechs Stunden ohrenbetäubender Lärm und dann ist eine weiß und hellblau glitzernde Eisküste vor einem. Rund um uns sieht es aus wie auf einer Mondkraterlandschaft. Vereinzelt gibt es ein paar Container von ein paar russischen Forschern, dort in der Nähe haben wir ein kleines Zelt, in dem wir essen dürfen“, so Ö3-Mikromann Tom Walek. Im Bild: Sabrina Grillitsch, Alex Serdjukov, Tom Walek, Hermann Maier.

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Gute Laune beim Start der Reise.

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Körperliche Erschöpfung
"Die Kälte fordert ihren Tribut", schreibt Walek. "Körperliche Erschöpfung macht sich bemerkbar. Schlittenhundeführer Alex Serdjukov musste wegen Erfrierungserscheinungen an den Fingern aufgeben. Das Team ist dennoch guter Dinge und macht sich zu dritt weiter auf den Weg Richtung Südpol", so Walek. Serdjukov, der als Koch des Viererteams im Einsatz war, wurde von den Ärzten aus dem Rennen genommen, hieß es auch in einer ORF-Aussendung. Er litt demnach bereits seit einigen Tagen an Erfrierungen an beiden Händen. Der steirische Schlittenhundeführer werde aber keine Spätfolgen davontragen.

Sonst sei der Zustand des österreichischen Teams gut und die drei verbliebenen Expeditionsteilnehmer Sabrina Grillitsch, Hermann Maier und Walek bester Dinge, so der ORF. "Wo es Probleme gibt, hilft Teamchef Hermann Maier aus. Um die anderen zu entlasten, hat er seinen Schlitten mit mehr Gepäck aufgeladen und zieht 100 Kilogramm. Obwohl offenbar in Topform, hat er bereits sieben Kilogramm verloren." Die Wetterbedingungen sind laut ORF insgesamt gut. Einziges psychologisches Problem: 24 Stunden Sonnenschein, wodurch die innere Uhr der Pol-Wanderer völlig aus dem Rhythmus geraten sei.

Wer führt?
Im Rahmen des ORF/ZDF-Doku-Events auf den Spuren von Roald Amundsen und Robert Falcon Scott befindet sich das österreichische Team im Wettlauf mit Team Deutschland um Extremsportler Joey Kelly, TV-Moderator Markus Lanz, Claudia Beitsch und Dennis Lehnert. Wer beim "Halfway Point" in Führung lag, wurde von den beteiligten Sendern nicht bekanntgegeben. Der Südpol soll von den Teams um den 2. Jänner erreicht werden, für 10. Jänner ist die Ankunft der Kandidaten in Wien vorgesehen. Ab März ist das Doku-Ereignis in fünf Folgen im ORF und im ZDF zu sehen.

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