Wilde Bilder für Millionen

Warhol & Basquiat

Wilde Bilder für Millionen

Ausstellung. Andy Warhol war schon längst eine Ikone der Pop-Art und auch finanziell ein saturierter Mann. Jean-Michel Basquiat war noch ein hungriger Jüngling und künstlerisch auf dem Weg nach oben (er starb 27-jährig). Mitte der achtziger Jahre begegneten einander Basquiat und Warhol in dessen berühmter New Yorker „Factory“. Und entschlossen sich, gemeinsam Bilder zu kreieren.

Etliche dieser Collaborations sind ab heute im Wiener Kunstforum zu besichtigen. Meist großflächige Werke, auf denen Warhols emblematische und Basquiats wild-expressive Spuren leicht zu identifizieren sind. Bis zu sieben Millionen Dollar erzielen die Gemälde auf Auktionen. (Für einen Solo-Warhol muss man bis zu 70 Millionen, für einen Solo-Basquiat bis zu 49 Millionen hinblättern.) Zur Eröffnung der Ausstellung gab gestern John Cale ein Konzert.

(hir)

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