Wilder Geschlechterkampf

Akademietheater

Wilder Geschlechterkampf

Schwur. Regie-Star Martin Kušej durchbricht seinen zornigen Schwur, nicht mehr in Wien zu inszenieren (ausgelöst durch die Tatsache, dass er weder als Burg-Direktor noch als Festwochen-Intendant ins Spiel kam): Am Akademietheater bringt der Kärntner Slowene heute Karl Schönherrs Der Weibsteufel heraus. Das Stück ist ein exotisch anmutendes Tiroler Drama von 1915, in der Kušej-Aufbereitung verspricht es jedoch tolle optische Eindrücke (Bühne: Martin Zehetgruber) und große Schauspielkunst. Die Darsteller: Birgit Minichmayr, Nicholas Ofczarek und Werner Wölbern.

Die Geschichte einer Frau, die von zwei Männern missbraucht wird, soll im Akademietheater nicht als Bauerndrama ablaufen. Ofczarek: „Wir haben einen intimen Raum, in dem der Geschlechterkampf im Vordergrund steht. Es gibt nur Körper und Sprache.“

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