Wirbel um Kampagne für Heath Ledger Wirbel um Kampagne für Heath Ledger

Oscar-Joker

© Warner Bros

 

Wirbel um Kampagne für Heath Ledger

Wenn man an "The Dark Night" denkt, fällt einem Heath Ledgers Performance ein: Als "Joker" irrte und mordete er sich durch Gotham City. Sein Studio Warner Brothers will unbedingt einen Oscar um die Umsätze für das nächste Jahr zu sichern - und geht dafür sprichwörtlich über Leichen.

50 Millionen für Jurystimmen
Mittels ganzseitiger Anzeigen werden nun die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts beworben. Sie alle sollen Heath Ledger ihre Stimme im Oscar-Rennen geben - und nicht seinen Konkurrenten Philipp Seymour Hoffman oder Josh Brolin. Insgesamt steckt Warner Brothers 50 Millionen Dollar in die Kampagne - nicht wenig in Zeiten der Wirtschaftskrise.

Oscar als Kassenzugpferd
Was außerdem dahinter steckt: Am 23. Jänner jährt sich der Todestag von Heath Ledger zum ersten Mal. Just zu diesem Zeitpunkt wird "The Dark Night" erneut in die amerikanischen Kinos gebracht, außerdem wird die DVD zum Film erscheinen. Die Kampagne dient also vordergründig dem Zweck, den DVD-Verkauf zu pushen. Der schöne Nebeneffekt: Man wird Heath Ledger vielleicht einen Oscar aufs Grab stellen können.

Foto: Warner Bros.

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