02. September 2009 17:43
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„Charlie Watts hat die Band verlassen. Er wird mit den Stones nie wieder
Platten aufnehmen oder auf Tournee gehen!“, vermeldete die australische
Website Undercover.com. Vier Tage nach dem Aus von Oasis der nächste Schock
für das Musikbusiness: Stehen die Rolling Stones vor dem Aus?
Doch nur kurz darauf kam das offizielle Dementi. Fran Curtis, Sprecher der
Rolling Stones, beruhigte die Stones-Fans via MusicRadar.com: „Die
veröffentlichten Story stimmt nicht. Charlie Watts hat die Rolling Stones
nicht verlassen.“
„Charlie ist der einzige Grund, warum wir noch gemeinsam weitermachen. Ohne
ihn gibt es die Band nicht mehr“, hatten die beiden Dauer-Streithähne Mick
Jagger und Keith Richards zuletzt immer wieder betont.
Watts: „Ich wäre schon längst im Ruhestand“
Schon
2006/07 musste der 68-jährige Stones-Drummer, der 2004 an Kehlkopf-Krebs
erkrankte, zur Bigger Bang-Tournee und somit zu seinem letzten
Austro-Gastspiel (14. Juli 2006, Wien, Stadion) überredet werden: „Ich wäre
doch längst im Ruhestand, denn das wäre meinem Alter entsprechender. Doch
Keith und Mick wollen immer weitermachen. Der eine wegen der Musik, der
andere vor allem wegen des Geldes“, erklärte er in einem
ÖSTERREICH-Interview.
Sein Live-Comeback bescherte den Stones damals die erfolgreichste Tournee
aller Zeiten (558 Millionen Dollar Gewinn). Mick Jagger will die
Rock-Legende 2010 ein allerletztes Mal um den Globus schicken: „Eine Tour
steckt noch in uns.“ Jetzt muss Jagger zittern, ob ihn U2 in puncto
Tour-Rekord überbieten. „Und das würde ihn noch mehr ärgern, als Charlies
Ausstieg“, so ein Band-Insider.