Fischer, Gusenbauer und Molterer gratulieren

Glückwünsche

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Fischer, Gusenbauer und Molterer gratulieren

Ruzowitzkys Film ist nun auch weltweit ein offizieller Hit. "Die Fälscher" beruht auf den traurigen Erinnerungen von Adolf Burger. Dieser musste gemeinsam mit ca. 140 KZ-Mithäftlingen in Sachsenhausen bei der "Operation Bernhard" zwischen 1942 und 1945 134 Millionen englische Pfund-Noten, englische Briefmarken und einige US-Dollar drucken.

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Das Siegerteam im Freudentaumel
Stefan Ruzowitzky: "Bei allem Jubel sollte man nicht vergessen: Der internationale Erfolg von "Die Fälscher" ist kein singuläres Zufallsprodukt, sondern Ergebnis einer langjährigen Aufbauarbeit durch österreichische Filmförderungseinrichtungen sowie Ausdruck des hohen Niveaus, auf der sich die heimische Produktion befindet - wie all die Bären, Tiger und Löwen der letzten Jahre beweisen."

Hauptdarsteller Karl Markovics, der Ruzowitzky bei der Bekanntgabe des Erfolgs durch die spanische Schauspielerin Penelope Cruz in die Arme gefallen war, meinte zu seinem sensationellen Erfolg: "Nachdem ich 'Austria' gehört habe, habe ich mich einfach ausgelassener Freude hingegeben". Derzeit warte man noch, bis Ruzowitzky mit seiner Frau und dem Oscar von Arnold Schwarzeneggers Governor's Ball in das österreichische Konsulat komme - "dann wird der Höhepunkt des Abends erreicht sein, mit hoffentlich noch halbwegs standfesten Gratulanten.

ÖSTERREICH gratuliert zum Sieg
Bundespräsident Heinz Fischer: Auch Bundespräsident Heinz Fischer hat am Montag Stefan Ruzowitzky, seinem Team und dem Hauptdarsteller Karl Markovics zum Auslands-Oscar gratuliert. "Die erstmalige Verleihung des weltweit wichtigsten Filmpreises an einen österreichischen Film in dieser Kategorie bedeutet nicht nur eine Auszeichnung für Stefan Ruzowitzky und sein Team, sondern auch für den jungen österreichischen Film, der in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen hat"

Heidemaria Onodi (SPÖ NÖ): "Ich gratuliere Stefan Ruzowitzky, Karl Markovics und dem gesamten Team aus ganzem Herzen", freut sich die Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Heidemaria Onodi über den Oscar, mit dem "Die Fälscher" heute früh ausgezeichnet wurde. Der erste Oscar für Österreich sei auch für Niederösterreich ein Grund zum Feiern, so Onodi: "Die niederösterreichische Beteiligung mit dem in Klosterneuburg lebenden Regisseur und dem aus Gerasdorf stammenden Hauptdarsteller ist eine großartige Visitenkarte für unser Bundesland."

Der Verband der Filmregie Österreich: "Die Fälscher" ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung des österr. Films als Kulturbotschafter und Wirtschaftsfaktor. Unserer Freude schließt sich der Aufruf an die Politik an, jetzt verstärkt in die Zukunft des österreichischen Films zu investieren.

ÖVP-Molterer: „Österreich verdankt dem talentierten Regisseur seinen ersten Auslandsoscar“, so Molterer zu dieser hohen Auszeichnung für das KZ-Drama „Die Fälscher“. „Der berührende Film leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Österreich und ist ein filmischer Höhepunkt der österreichischen Kulturgeschichte“, sagt der ÖVP-Bundesparteiobmann.

SPÖ-Mailath-Pokorny: "Was die Förderung der Stadt Wien betrifft, freue ich mich zunächst, dass auch der Filmfonds Wien als Regionalfilmförderstelle diese Produktion unterstützen konnte. Für uns alle ist dies aber Auftrag, unsere Förderinstrumente noch besser auf das Potential des Filmschaffens einzustellen".

ORF: Mit großer Freude reagieren ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Programmdirektor Wolfgang Lorenz, gleichzeitig Vorsitzender der gemeinsamen Kommission von ORF und ÖFI (Österreichisches Filminstitut), auf die Oscar-Verleihung für Stefan Ruzowitzky. "Die Fälscher" wurde vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens 2006 koproduziert.


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