Oscars: Schafft Stallone das Wunder?

Bester Nebendarsteller

Oscars: Schafft Stallone das Wunder?

Bislang war Sylvester Stallone nur unter den Gewinnern der Goldenen Himbeere, der Anti-Oscars. Insgesamt zehnmal wurde er mit einem Razzie Awards ausgezeichnet: je einmal für die schlechteste Regie, das schlechteste Drehbuch, als schlechtester Nebendarsteller, gemeinsam mit Sharon Stone als schlechtes Leinwandpaar und ganze sechsmal als schlechtester Hauptdarsteller. Und, ja, er hat jede seiner Himbeeren völlig zu Recht bekommen.

Wett-Favorit
Jetzt hat sich sein Blatt gewendet: Erstmals ist Sly für einen Oscar nominiert! Er darf sich auf einen Academy Award als bester Nebendarsteller Hoffnungen machen. Natürlich verdankt er das einer seiner Paraderollen. In Creed - Rocky's Legacy gab er noch einmal den Boxer Rocky Balboa und mauserte sich inzwischen vom Außenseiter zum Oscar-Favoriten. Zumindest, wenn es nach den Buchmachern geht: Sie sehen den 69-Jährigen als klaren Sieger im Rennen um die begehrte Trophäe.

Die Konkurrenten
Doch die Konkurrenz ist hart, sogar sehr hart. Er tritt gegen Christian Bale an, der bereits einen Oscar gewonnen hat. Auch Tom Hardy gilt als ernst zu nehmender Kandidat auf die Goldstatue. Er spielte in The Revenant mit, dem Film mit den meisten Nominierungen.

Ebenfalls hoch im Kurs, zumindest in den Wettbüros: Mark Rylance (56) für den Thriller Bridge of Spies. Spotlight-Star Mark Ruffalo gilt hingegen als Außenseiter auf den Oscar als bester Nebendarsteller.

FOTOS: Bester Nebendarsteller - die 5 Nominierten

Diashow Oscars 2016: Bester Nebendarsteller

Oscars 2016 Nominierung: Bester Nebendarsteller

Sylvester Stallone in "Creed" (dt. "Creed: Rocky's Legacy").

Oscars 2016 Nominierung: Bester Nebendarsteller

Mark Ruffalo in "Spotlight".

Oscars 2016 Nominierung: Bester Nebendarsteller

Tom Hardy in "The Revenant" (dt. "The Revenant - Der Rückkehrer).

Oscars 2016 Nominierung: Bester Nebendarsteller

Christian Bale in "The Big Short".

Oscars 2016 Nominierung: Bester Nebendarsteller

Mark Rylance in "Bridge of Spies".

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Am kommenden Sonntag (28. Februar) werden in Los Angeles die Oscars vergeben. Durch den Abend führt US-Comedian Chris Rock, dem diese Aufgabe bereits einmal zuteilwurde.

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