Bambi schlägt zurück

Drogen-Vorwurf

© APA/Georg Hochmuth

Bambi schlägt zurück

Tagelang fehlte von Nina „Bambi“ Bruckner jede Spur. Der Vorwurf, sie solle Drogen nehmen und die Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld (NÖ) wurden der 27-Jährigen zu viel – sie tauchte ab, war nicht einmal für ihre Eltern oder Richard Lugner erreichbar.

Gestern setzte sie dem Versteckspiel ein Ende, fuhr mit Tochter Larissa (2) nach Wien zu ihrer Anwältin Dr. Heidi Bernhart – und holt nun zum Gegenschlag aus. „Ich nehme sicher keine Drogen!“

Neue Wendung
Der Bambi-Krimi nimmt nun eine ganz neue Wendung an. Die Anzeige soll nicht von dem Polizisten, der sie vor wenigen Wochen mit dem Auto aufhielt, gekommen sein, sondern von einer unbekannten Person. „Keine Ahnung, wer mir so etwas antun will“, seufzt sie. Von einem Bubenstreich kann hier wahrlich keine Rede sein. „Und wenn wir herausfinden, wer das ist, kann er mit einer Klage rechnen.“

Immerhin kann jetzt Richard Lugner aufatmen – hat er sein Bambi wieder bei sich. Fraglich, ob die Beziehung derartige Turbulenzen bis zum Opernball am 11. Februar 2010 übersteht....

Bruckner: "Stelle mich Drogentest!"
ÖSTERREICH: Nina, lange fehlte von Ihnen jede Spur. Was ist passiert?
Nina Bruckner: Es hat sich herausgestellt, dass mich eine anonyme Person angezeigt hat und behauptet, ich nehme Drogen. Das stimmt natürlich nicht. Ich nehme keine Drogen und ich bin bereit, jeden Test durchführen zu lassen, um das zu beweisen.

ÖSTERREICH: Richard Lugner meinte, ein Polizist hätte sie angezeigt.
Bruckner: Wahrscheinlich nicht. Der hätte mich damals, als ich mit dem Auto kontrolliert wurde, durchsuchen müssen. Hat er aber nicht. Ich weiß nicht, wer mir so etwas antun möchte. Aber ich bin mit meiner Anwältin in Verbindung und wir werden nicht locker lassen, um das herauszukriegen. Denn das ist kein Spaß! Bei so einer Sache kann sich auch das Jugendamt einschalten und das brauche ich wirklich nicht.

ÖSTERREICH: Es heißt, sie hätten mit Ihrem Ex-Mann Senad Bruckner kein gutes Verhältnis. Könnte er dahinter stecken?
Bruckner: Darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber ich traue ihm so etwas eigentlich nicht zu.

ÖSTERREICH: Wann müssen Sie zum Drogentest?
Bruckner: Das weiß ich noch nicht. Vielleicht aber gar nicht, weil die Anzeige anonym ist. Unangenehm ist es aber sowieso. Denn dann müsste ich vor einer fremden Person eine Urinprobe abgegeben. Das ist mir alles sehr unangenehm.

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