Barbara Karlich

"Erotik ist das Salz in der Suppe"

Wie eine Karambolage in der Tiefgarage eines Spitals oder ein gekentertes Elektroboot am Wörthersee zur großen Liebe führen kann, das erzählt Barbara Karlich (40) in ihrem neuen Buch Spitzbuben & Sternschnuppen. Wahre Liebesgeschichten aus Österreich. In 42 Kurzgeschichten auf 192 Seiten schreibt sie über "die skurrilsten, schrägsten und lustigsten" Geschichten aus ihrem Bekanntenkreis.

Auch, wie sie selbst ihren Ehemann Roland Hofbauer (31) bei einem Interview kennengelernt hat. Dazu gibt sie 20 Tipps für eine perfekte Liebesbeziehung und sie verrät ihre Kosenamen "Elfenpony" und "Zwergenpopo".

Am 27. Oktober feiert Karlich auch ihr 10-jähriges Talk-Jubiläum. Wie sie als Mutter der fast zweijährigen Tochter Gloria den Spagat zwischen Kind und Karriere im wahrsten Sinne des Wortes schafft und was ihr Liebesglück ausmacht – verrät sie in ÖSTERREICH:

ÖSTERREICH: Am 27.10. feiert Ihre Talkshow 10-jähriges Jubiläum. Am 15.10. präsentieren Sie Ihr Buch. Seit 2008 sind Sie auch Mutter. Wie schaffen Sie den Spagat?
Barbara Karlich: Beim Thema Spagat muss ich immer lachen, weil den kann ich tatsächlich (lacht). Ansonsten muss man sehr viel jonglieren. Hätte ich nicht wunderbare Eltern und Schwiegereltern, wäre das nicht möglich. Unsere kleine Prinzessin Gloria hat zwei Bedienstete zu Hause – Roli und mich – und dann noch dazu die Grafschaft bei meinen und seinen Eltern. Sie ist happy, lieb und brav. Deswegen habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich arbeite. Natürlich wäre ich gerne immer bei ihr, das würd mich auf Dauer wohl auch nicht glücklich machen.

ÖSTERREICH: Wie hat Sie Ihre Mutterrolle beruflich wie persönlich verändert?
Karlich: Es hat mich definitiv gelassener und ruhiger gemacht. Wenn du einmal zwei Nächte nicht schläfst, weil dein Kind zahnt, dann kann dich nix mehr erschüttern (lacht). Und wenn dann etwas kurz vor der Sendung schief geht, dann gleich ich Buddha - und damit meine ich nicht nur meine Figur (lacht).

ÖSTERREICH: Jetzt haben Sie ein Buch über die Liebe geschrieben. Und etwas Neues erfahren?
Karlich: Nix großartig Neues! Die eine Liebesformel, warum Beziehungen funktionieren, gibt es nicht. Es geht ja weniger um Geheimnisse, sondern um skurrile Geschichten, wie Menschen zusammen gekommen sind, die nie hätten zusammen kommen dürfen. Auch meine Liebesgeschichte kommt im Buch vor – die einzig wahre Variante...

ÖSTERREICH: Welcher Liebes-Typ sind denn Sie?
Karlich: Ich bin immer als Romantikerin durch die Welt gelaufen und habe die wahre Liebe gesucht – nur oft hat die Liebe mir den Stinkefinger gezeigt. Letztendlich hab ich dann doch meinen Prinzen gefunden. Mein Prinz war halt keiner am Streitross, sondern ein kleiner Fußball-Prolet im Mini – aber ich liebe ihn über alles (lacht)!

ÖSTERREICH: Ihr Ehemann ist zehn Jahre jünger – macht das den Reiz aus?
Karlich: Manchmal denk ich, ich hab zwei Kinder! Aber für mich ist es toll. Ich muss mir keine Gedanken machen. Er hat sich ja eine zehn Jahre ältere Frau genommen. Roli sagt immer: Sei lieb, ich such das Altersheim aus! Ich sag: Du musst mich pflegen – wenn du Glück hast, bleiben dir noch 10 gute Jahre (lacht).

ÖSTERREICH: Der Spaß kommt also nicht zu kurz.
Karlich: Mir bleibt ja nix anderes übrig. Wenn ich ihn ernst nehmen würde, kann ich mir die Kugel geben (lacht).

ÖSTERREICH: Und wie wichtig ist Erotik?
Karlich: Das ist natürlich das Salz in der Suppe (schmunzelt). Erotik, Zärtlichkeit, Liebe und Schokolade sind die Eckpfeiler einer Beziehung. Obwohl wir beide hundertprozentige Eltern sind, bleiben wir ein Liebespaar. Kuscheln und Sex – diese Zeit nehmen wir uns. Gehenlassen ist tabu. Also ich renn schon jeden Abend im Mini und Strapsen rum (lacht)!

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