Brad Pitt war Stripperinnen-Chauffeur

Jugendsünde

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Brad Pitt war Stripperinnen-Chauffeur

Das ist eine Karriere: Brad Pitt (43) schaffte es nicht vom sprichwörtlichen Tellerwäscher zum Millionär, sondern der Hollywood-Superstar verdankt seinen Aufstieg in den Schauspiel-Olymp einer US-Strip-Truppe, die er in den 80er Jahren durch die Gegend chauffierte.

Klingt komisch, war aber so, denn nur dank der Bekanntschaft eines der Nackt-Girls mit dem renommierten Schauspielcoach Roy London hat Pitt es geschafft, in Hollywood Fuß zu fassen. – Und er ist mit seinem Drama „Babel“ (das mit sieben Oscar-Nominierungen bedacht wurde) derzeit am (vorläufigen) Höhepunkt seiner Karriere angekommen.

„Kein sehr schöner Job“
Als Brad Pitt, der seit 2005 mit Angelina Jolie (31) liiert ist, Mitte der 80er Jahre den (dubiosen) Chauffeur-Job antrat, hat er damit sicher nicht gerechnet. In einem Interview verriet der Beau: „Ich musste die Mädels zu ihren Auftritten bei Junggesellen-Abenden fahren, schlechte Songs von Prince auflegen, das Geld abkassieren und sie dann wieder nach Hause bringen.“ Nachsatz: „Kein sehr schöner Job.“ Die Mädels – das war die damals legendäre Go-Go-Truppe „Women of the Pole“.

„Der Job hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin“
Nach zwei Monaten hatte Pitt die Schnauze voll und wollte den Job hinschmeißen. „Mein Boss hat mich dann noch dazu überredet, ein letztes Mal den Fahrer zu spielen“, gab Pitt zu Protokoll.

Dabei lernte er ein Mädchen kennen („Ich hab sie noch nie zuvor gesehen“), das in der Schauspielklasse von Roy London war. London, der 1993 starb, galt damals als einer der besten Schauspiellehrer in Los Angeles. Pitt packte die Gelegenheit beim Schopf und wurde tatsächlich in Londons Klasse aufgenommen. Schon nach einem Jahr absolvierte er die ersten Castings in Hollywood, und 1987 war er bereits drei Folgen lang in der Kultserie „Dallas“ als Randy zu sehen.

Heute weiß der Superstar: „Die Stripperinnen haben mein Leben verändert. Dieser Job hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.“

Brad Pitt als Fast-Food-Huhn
Ein Glückstreffer also für den Ex von Jennifer Aniston. Dabei war der Job als Chauffeur halbnackter Frauen nur einer von vielen, den der Golden-Globe-Gewinner (1996 für „Twelve Monkeys“) vor seiner großen Karriere annahm. Pitt: „Ich hatte gerade einmal 325 Dollar in der Tasche, als ich nach Los Angeles kam.“ Pitt biss die Zähne zusammen und fungierte als Testimonial für die Fast-Food-Kette El Pollo Loco („Das verrückte Huhn“) – als Huhn verkleidet. Gemäß dem Motto „Ich war jung und brauchte das Geld“ verteilte er im schrägen Hähnchen-Kostüm Flyer auf der Straße.

20 Millionen Dollar Gage pro Film
Doch auch sonst waren seine Gelegenheitsjobs nicht gerade glamourös: Pitt lieferte Kühlschränke aus, verteilte Gratis-Zigaretten und arbeitete als Kellner.

Diese Tätigkeiten gehören der Vergangenheit an. Denn selbst wenn Pitt, der derzeit für das Drama „The Curious Case Of Benjamin Button“ vor der Kamera steht, einmal zum alten Eisen in Hollywood gehören sollte: Mit seinen Gagen – pro Movie verdient er 20 Millionen Dollar – hat er schon jetzt bis an sein Lebensende ausgesorgt.

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