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Carla Bruni bei Trauerfeier für Depardieu

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Carla Bruni bei Trauerfeier für Depardieu

Die französische Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy samt Schwester und Mutter sowie zahlreiche Prominente haben am Freitag an der Trauerfeier für den gestorbenen Schauspieler Guillaume Depardieu bei Paris teilgenommen. Der 37-jährige Sohn des Schauspielers Gerard Depardieu (59) war am vergangenen Montag an einer Lungenentzündung gestorben. Gerard Depardieu las als Nachruf auf seinen Sohn einen Text über Schmerz und Qualen vor.

Schwieriges Verhältnis
Vater und Sohn hatten ein schwieriges Verhältnis. Als 20-Jähriger spielte Guillaume Depardieu, der im Vorjahr im Rahmen der "Viennale" in Wien war, gemeinsam mit seinem Vater die Hauptrolle in dem Film "Tous les matins du monde". Der 37-jährige Schauspieler sei "ein Kind und dann ein Mann" gewesen, "bei dem man sich immer gefragt hat, ob er abends heimkommen würde", sagte seine Mutter Elisabeth.

Depardieu junior war schon als Jugendlicher auf die schiefe Bahn geraten, litt unter Alkohol- und Drogensucht und wurde von einem Jugendgericht verurteilt. 1995 wurde er bei einem Motorradunfall schwer verletzt. Gegen den Rat der Ärzte entschied er sich später für eine Amputation eines Beins. Im vergangenen Juni verurteilte ihn ein Gericht zu zwei Monaten Haft wegen Trunkenheit am Steuer seines Motorrollers.

Lungenentzündung
Der Schauspieler war in der Nacht zum Montag in einem Krankenhaus bei Paris gestorben, nachdem er sich bei Dreharbeiten in Rumänien eine Lungenentzündung zugezogen hatte. Guillaume Depardieu war am Samstag in Rumänien ins Krankenhaus gekommen und tags darauf eilig nach Frankreich gebracht worden, wo ihm die Ärzte aber nicht mehr helfen konnten.

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