Dancing Mausi

© Inge Prader TZ ÖSTERREICH

"Deutsche sehen mich völlig wertfrei"

Rotierende Promis am Tanzparkett liegen auch weiterhin hoch im Kurs beim TV-Publikum. Während für Dancing Stars im ORF – vorläufig zumindest – der letzte Vorhang gefallen ist, will der deutsche Sender Sat.1 ab diesem Freitag bis Mitte Oktober seinen Hauptabend mit tanzenden VIPs füllen.

Auch Österreich wird bei der Tanzshow mehr als würdig vertreten: Christina "Tanzmausi" Lugner (43) will bei Yes We Can Dance (11.9., 20.15 Uhr) voll durchstarten. Und dafür zeigt sie wieder, wie einst bei der Einseif-Orgie mit Günther Kaufmann in der Dschungel-Badewanne, vollen Körper-Einsatz. Seit Wochen trainiert sie mit ihrem Tanzpartner, Schlager-Veteran Roberto Blanco (72), im Berliner Studio. Sein Kulthit Ein bisschen Spaß muss sein ist für sie dabei kaum Programm: "Ja, denn ich hatte bisher keine Tanzstunden!"

Schwitzen um jeden Preis
Täglich von 9 bis 23 Uhr schwingt sie das Tanzbein. "Roberto klinkt sich dann so gegen Mittag ein. Der braucht aber auch nicht so viel Übung wie ich, weil der hat den Rhythmus im Blut!", so Lugner über ihren Probenalltag. Dazu kommen noch spezielle Drehs für die Show. Und während eine Standkamera alle Bewegungen von Mausi, Roberto & Co. festhält, wird es meistens sehr spät. "Die Stimmung ist trotzdem super." Kein Wunder, soll sie doch wieder ordentlich Körberlgeld kassieren. Bereits im Dschungelcamp streifte sie eine kolportierte Gage von 60.000 Euro ein.

Robertos Hüftschwung prallt an ihr allerdings ab. Seine Freundin Luzandra spielt bei den Proben Mäuschen. "Sie ist ja auch so entzückend!", schwärmt Mausi über Blancos blonden Wachhund. Auf den Charme des Alters wäre sie ohnedies vorbereitet, ist Blanco doch nur vier Jahre jünger als ihr Ex-Mann Richard Lugner (76), mit dem sie insgesamt 16-mal das Opernball-Parkett unsicher machte. "Da hatte ich nur kurze Proben bei Thomas Schäfer-Elmayer!"

Heimat, fremde Heimat
Gegen erste Unkenrufe aus der Heimat für Christina Lugners Auftritt bei der TV-Show – und das noch dazu gemeinsam mit Tanzbär Blanco – hat Mausi ein dickes Fell entwickelt. "Ich habe hier in Österreich viel erlebt. Und wenn man über mich nicht gut redet, stört es mich auch nicht. Ich kann mir in Deutschland etwas Neues aufbauen. Denn hier sieht man mich völlig wertfrei!", erklärt sie mit dem Wissen, sich durch die RTL-Show Ich bin ein Star, holt mich hier raus vor einem Millionenpublikum in die Liga der deutschen C-Promis geekelt zu haben.

Wird Christina Lugner bald gar zu unseren Lieblings-Nachbarn übersiedeln? "Nein, sicher nicht. In Österreich habe ich meinen Lebensmittelpunkt!"

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