So läuft ORF-Show

"Das Rennen": Stars im Schnee

"Das Rennen" mit Armin Assinger
© ORF/Hans Leitner, Erich Reismann

Skishow. Assinger schickt Stars über die Planai. TV- AUSTRIA war dabei!

OE24 auf Google bevorzugen

Helm auf, rein in die Skibindung, schnell noch am Red Bull genippt ("Ich hab einen Durscht wie eine ostsibirische Bergziege!") – los geht's. Andi Goldberger setzt zum ersten Schwung an. Vera Russwurm blinzelt ein letztes Mal zu Armin Assinger. Dann wedelt sie als nächste über die Piste.

16 Promis, sechs Kurstage, zwei Livebewerbe: Am Dienstag startet Das Rennen auf ORF 1 (21.05 Uhr).

Skikurs
Sechs Dokusoap-Folgen lang kämpfen acht Frauen (Vera Russwurm, Diana Lueger, Petra Frey, Onka Takats, Elke Lichtenegger, Missy May, Heidi Krings, Verena Scheitz) und acht Männer (Toni Polster, Andi Goldberger, Oliver Wimmer, Leo Hillinger, Bernie Rieder, Albert Fortell, Marc Pircher, Christian Clerici) um zwölf Startplätze für die Planai-Rennen am 18. und 19. Dezember (siehe Kasten unten). "Die Zuschauer sollen das Gefühl haben, sie haben durchs Schlüsselloch am Camp teilgenommen", sagt ORF-Unterhaltugnsschef Edgar Böhm.

TV-AUSTRIA ging mit Assinger und seinen Skihasen vorab in Schladming auf die Piste.

Ski, Sport, Spaß
"Das ist keine Gaudipartie, wir machen schon richtigen Sport", zeigt sich Campchef Armin Assinger beim Lokalaugenschein ungewohnt streng: "Ich erwarte Disziplin." Dementsprechend straff das Programm: Ausschlafen? Fehlanzeige! "Spätestens um 6.15 Uhr sind Onka und ich auf den Beinen", erzählt Russwurm. Auch Koch Bernie Rieder, zuständig fürs Frühstücksmüsli, muss früh raus. Bei Andi Goldberger und Oliver Wimmer ("Wir schauen ähnlich alt aus.") klingelt der Wecker hingegen eine halbe Stunde später.

Punkt 8 Uhr fährt der Bus vor dem Pichlmayrgut ab, eine Stunde später startet der Skikurs auf dem Dachstein-Gletscher.

"Mich hätte es gleich beim ersten Mal runterfahren fast hingehaut", erzählt Oliver, dank Jugend-Skirennen sportlich vorbelastet, von seinen Übungsschwüngen. Schlagersängerin Petra Frey hofft nur, "dass ich mich nicht allzu blöd anstelle". Und Russwurm hat nach den ersten Läufen die Anweisungen von Trainer Robert Trenkwalder "zumindest kopfmäßig umgesetzt."

Kondition und Wellness
Nach dem Mittagessen im Gletscher-Restaurant darf eine Stunde im Hotel gerastet werden. Danach stehen Konditionstraining, Videoanalysen, Massagen und Polsters "Königsdisziplin" Wellness auf dem Plan. Nach dem Drei-Gänge-Abendessen dürfen sich jeden Tag zwei Promis über den schwarzen Helm freuen – symbolisches Ticket in den Kader. Der Rest muss tags darauf doppelt angreifen.

Kein Wunder deshalb, dass sich das Après Ski ab 22 Uhr auf die ersten Tage und wenige Draufgänger beschränkte. "Mir ist es wurscht, wenn einer bis zwei in der Früh an der Theke steht, aber am nächsten Tag muss er fit sein", meint Assinger. Für Clerici, Zimmerkollege von Camp-Schmuggler Leo Hillinger (er brachte 120 Flaschen Wein mit), ist das Drohung genug. Polster nahm's gelassener: "Ich habe ein akutes Schlafdefizit!"

Mega-Produktion
Hinter den Kulissen werkt ein ganzer ORF-Tross für Das Rennen. "Das Grundteam aus Produktion und Redaktion umfasst ca. zehn Leute, vor Ort arbeiten 60 Personen, bei den Rennen doppelt so viele", sagt Sendungs-Chef Stefan Zechner.

120 Stunden Material hat das Team in der Skikurs-Woche aufgezeichnet, sechs Mal 40 Minuten kommen ins TV.

Kreatives Doping
Für wen sich das knochenharte Training ausgezahlt hat, ist noch geheim. Fix ist jedenfalls, die Stars kämpften mit höchst originellen Mitteln um die Startplätze: Während Goldberger auf Ingwerwurzeln schwor, Lueger auf "Vitaminsaftln" und Clerici auf Hanföl ("Gar nicht so leicht, das auf legalem Weg zu bekommen!"), klimperte sich Oliver auf der Gitarre den Stress vom Leib. Polster setzte dagegen auf optische Reize: "Schnellfahren ist nicht meins, aber ich wedle am schönsten!"

Der TV-Plan: So läuft die Pisten-Show

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden