Der Minister und seine zwei Frauen

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Der Minister und seine zwei Frauen

Erstaunte Blicke wurden am Samstagabend bei einer Gala im Europark Salzburg getauscht. Just an jenem Tag, an dem die aktuelle Ausgabe von MADONNA die Ehekrise von Sozialminister Erwin Buchinger thematisierte, erschien der Minister entgegen früherer Gewohnheiten mit Ehefrau Elisabeth an seiner Seite.

Buchingers Erklärung
Höflich und gewissenhaft erklärte er den Anwesenden: „Darf ich vorstellen, das ist meine Gattin!“ Rückfragen über den aktuellen Stand dieses verwirrenden Liebes-Dreiecks klärte er rasch auf: „Marina ist meine Freundin. Mit Elisabeth bin ich verheiratet.“

Letztere reagierte daraufhin nicht ungehalten. Im Gegenteil: Sie blieb ruhig und gelassen, wie Beobachter berichten. Nicht ein einziges hitziges Wort kam in weiterer Folge auf. Elisabeth Buchinger scheint sich arrangiert zu haben. Sie sagt: „Wenn mich das Thema eines Events, den er besucht, interessiert, dann gehe ich mit dem Erwin mit.“

Neues Miteinander?
Bereits seit Mitte Juli habe sie von der Freundin gewusst, erzählt die Ehefrau, mit der Buchinger zwei erwachsene Kinder hat. Zu Beginn der Salzburger Festspiele sei es ihr damit noch gar nicht gut gegangen. Jetzt dürfte das „Trio“ einen Weg des Miteinanders gefunden haben: Bei der Auktion zugunsten des Berufsausbildungszentrums für „Rettet das Kind“ ersteigerte Buchinger einen Flug mit dem Alpha-Jet von Red Bull und schenkte ihn Elisabeth. Die war über den Trip im Kampfjet sichtlich glücklich. 1.500 Euro hat der Minister dafür springen lassen. Ein doppelt guter Zweck.

Mit Freundin in Wien
Doch weil man es in so einer Dreiecksbeziehung immer allen Beteiligten recht machen muss, eilte Buchinger am Sonntag schon frühmorgens Richtung Wien. Dort tauchte er am Vormittag nur 15 Stunden nach dem Auftritt mit der Gattin bei einer Matinee im neu eröffneten Theater in der Josefstadt auf. An seiner Seite dieses Mal: die bildhübsche Marina Laux, 27 Jahr jung, Geschäftsführerin der SPÖ-Frauen in Salzburg.

Freudvolle Blicke
Die Matinee verfolgte man Seite an Seite, ein Lächeln für die Fotografen auf den Lippen. Jedes Mal, wenn sich die junge Landespolitikerin zu ihm wandte, erwiderte er freudig ihre Sympathie, die über das reine „Freundesein“ offenbar hinausgeht. Der Rest der Gesellschaft scheint mit der neuen Lage noch etwas überfordert.

Denn nun stellt sich die Frage, wen der Minister künftig als offizielle Begleitung vorstellen wird? Und Event-Veranstalter fragen sich: Schickt man nun zwei verschiedene Einladungen an den Minister? Vielleicht wird man Buchinger schon morgen wieder im Theater in der Josefstadt antreffen. Da läuft Arthur Schnitzlers Reigen ...

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