Sonderthema:
Die Scheidungsakte von McCartney und Mills

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Die Scheidungsakte von McCartney und Mills

Zwei Jahren Rosenkrieg – am Montag ging die Scheidung von Paul McCartney (65) und Heather Mills (40) über die Bühne. Ein Londoner Gericht entschied: Das Ex-Model bekommt für vier Jahre Ehe 32 Millionen Euro. Der Coup: Der komplette Scheidungsakt wurde vom Gericht unter der Aktenzahl „FD 06 D 03721“ ins Internet gestellt. Heather Mills wird darin vom Richter sogar der Lüge bezichtigt. Die Fakten:

  • Richter Hugh Bennet über Paul McCartney: „Seine Aussage war ausgewogen. Er drückte sich moderat aus, manchmal gerechtfertigt, irritiert, ärgerlich. Er war beständig, akkurat und ehrlich.“
  • Richter über Heather Mills: „Ich bedaure, dass ich das nicht über die Aussage der Ehefrau sagen kann. Nachdem ich sie angehört und ihre Dokumente gesichtet habe, komme ich zu dem Schluss, dass vieles widersprüchlich und falsch war, ja alles andere als ehrlich.“
  • Über Mills finanzielle Situation vor der Ehe: „Ich kann die Haltung der Ehefrau nicht akzeptieren, dass sie vermögend und unabhängig war.“ Ihre eigenen Angaben seien „total übertrieben“ gewesen.
  • McCartney über Familienplanung: „Ich bin ziemlich altmodisch, was die Ehe betrifft. Deshalb haben wir uns auch für ein ordentliche Hochzeit entschieden. Ich habe geglaubt, es sei für immer, habe ein neues Testament gemacht, in dem Heather bedacht wurde. In der Hochzeitsnacht haben wir aufgehört zu verhüten. Keiner von uns hatte Kinder ohne Eheschließung in Betracht gezogen.“
  • Richter über die finanzielle Regelung: „Vom April 2003 an zahlte der Ehemann seiner Frau jährlich 460.000 Euro Unterhalt.“
  • Über den Lebensstandard in der Ehe: „Sie reisten viel, oft in Privatjets. Wenn sie allerdings zu Hause waren, vor allem in England, führten sie ein vergleichsweise bescheidenes Leben. Sie gingen zum Beispiel nicht oft essen, vergnügten sich mit Yoga und Reiten.“
  • Mills Begründung für die 160-Mio.-Euro-Forderung: „Ich war seine Vollzeit-Ehefrau, Mutter, Geliebte, Vertraute, Geschäftspartnerin und Psychologin.“ Und: „Ich hatte unzählige lukrative Geschäftsmöglichkeiten. Leider hat Paul 99 Prozent abgelehnt. Er musste immer im Mittelpunkt stehen.“

Das beurteilte der Richter anders, Mills Forderung sei „bar jeder Realität“. Nach dem Urteil rastete das Ex-Model aus und übergoss McCartneys Anwältin Fiona Shackleton mit Wasser.

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