Drama um Kuhn-Gattin Alice bewegt die Schweiz

Schweizer Teamchef

© AP

Drama um Kuhn-Gattin Alice bewegt die Schweiz

Das Drama um die Frau von Fußball-Teamchef Köbi Kuhn bewegt die gesamte Schweiz. Der epileptische Anfall am Montag aufgrund einer akuten Bewusstseinsstörung von Kuhn-Gattin Alice war am Dienstag vier Tage vor dem Startschuss der EURO 2008 das bestimmende Thema auf den Titelseiten der Schweizer Gazetten. Auch in den Reihen der Teamspieler war der Zwischenfall und der schwere Schlag für den "Nati"-Coach Thema Nummer eins.

"Die ganze Mannschaft steht hinter dem Trainer", meinte Vize-Kapitän Ludovic Magnin. "Ich wünsche Frau Kuhn gute Besserung und Köbi viel Kraft", erklärte sein Teamkollege Tranquillo Barnetta. Und Daniel Gygax gestand: "So eine Sache gibt einem zu denken. Natürlich lenkt so etwas die Mannschaft in dieser Zeit ab."

Stabilisiert
Laut einem Bericht der Zeitung "Blick" soll es Alice Kuhn wieder bessergehen. Kuhn meinte in einem Statement gegenüber dem Blatt: "Ich bin unendlich dankbar, dass sich die Situation von Alice stabilisiert hat. Ich bin froh, dass es nichts ist mit lebensbedrohlichen Auswirkungen. Ich bedanke mich für die riesige Anteilnahme."

Die Besserung des Zustands war sicher auch der Hauptgrund, warum der Teamchef am Montagabend doch noch kurz nach 21 Uhr ins Teamquartier "Panorama Resort & Spa" in Feusisberg eingerückt war.

Bewusstlos gefunden
Der Zwischenfall hatte sich Montagmittag in der Kuhn-Wohnung in Birmensdorf ereignet. Köbi Kuhn fand seine Gattin, mit der er seit 43 Jahren verheiratet ist, und dachte zunächst, dass sie schlafe. Als Kuhn jedoch bemerkte, dass seine Gattin bewusstlos war, alarmierte er sofort die Rettung.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 10

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.