09. Jänner 2008 17:18
© Elisabeth Niesner/TZ Österreich
Als Mittwochabend die Maschine des Lufthansa-Flug LH6335 von Wien ausgehend
am Frankfurter Flughafen eintraf, ahnten die wenigsten, welch geballte
Fracht österreichischer Society mit an Bord war. Wie ÖSTERREICH bereits
exklusiv berichtete, flog Christina Lugner (41) nun in Richtung
Dschungelcamp. Zur Unterstützung jettete auch Busenfreundin Isabella Meus
nach Down Under. Von Frankfurt aus ging es weiter ins australische Brisbane:
140 Kilometer südlich der Stadt wird in einem ehemaligen Farmgelände die
RTL-Show Ich bin ein Star – holt mich hier raus (Start der 3. Staffel am
Freitag, den 11. Jänner, 22.15 Uhr) gedreht.
Urlaub um 60.000 Euro
Branchen-Insider wissen: Christina Lugner
ist Ersatzkandidatin und Überraschungsgast der Reality-Show. Während die
einen Würmer essen müssen, räkelt sie sich unter der Australischen
Sommer-Sonne. Dafür kassiert sie obendrein noch eine Mega-Gage von
kolportierten 60.000 Euro. Denn die Ex-Maus soll erst ab Mitte der Staffel
ins Camp, um für frischen Wind zu sorgen. „Im Februar werde ich noch für
viel Gesprächsstoff sorgen. Da werdet ihr alle schauen“, kündigte Lugner
bereits an.
Katz & Maus
Vonseiten des Privatsenders RTL wird Lugners
Reise in wärmere Gefilde nicht dementiert. Auch Christl (© Christoph
Hrabala) will die Show-Teilnahme nicht kommentieren. Vielmehr noch, bestritt
die sonst so extrovertierte Adabei via APA und TV-Sendungen ihre Teilnahme –
vergebens. „Es ist zu viel geschrieben worden. Ich möchte dazu nichts mehr
sagen“, so Lugner gestern Mittag im Talk mit ÖSTERREICH. Intimus Christoph
Hrabala bestätigte indes: „Christina ist zu 100 Prozent dort und macht mit.“
Ihr Ex-Mann Richard setzt noch einen drauf: „Da hat sie wenigstens die
Möglichkeit, ihren neuen Busen zu präsentieren".
Was wurde nur aus Christinas Versprechen, fortan als seriöse Ex-Maus durchs
Leben zu schreiten? Der Einzug ins Dschungel-Camp wird die Imagekorrektur
wohl kaum fördern...
Lesen Sie weiter: Das ÖSTERREICH Interview mit Christoph Hrabala
Christoph Hrabala: "Hätte Angst mit ihr im Dschungel“
Er ist der Mann hinter der Mausi-Biografie „Akte L.“, ihr ominöser
Langzeit-Freund – und jetzt ihr härtester Kritiker. In ÖSTERREICH sagt
Christoph Hrabala, was er vom RTL-Dschungelcamp-Aufritt (ab morgen 22.15
Uhr, RTL) von Christina Lugner hält. Und warum er nicht mitfliegen wollte.
Angebot
Wie Hrabala zu berichten weiß, bot ihm Christina
bereits vor Monaten an, gemeinsam mit ihr nach Australien zur
Fernseh-Ekel-Show zu fliegen, um dort die österreichische Flagge hoch zu
halten – er lehnte ab.
ÖSTERREICH: Wie lautete damals das Angebot von Frau Lugner an
Sie in Bezug auf das Dschungelcamp?
Christoph Hrabala: Vor knapp drei Monaten ist sie auf mich
zugekommen. Damals hat sie mich gefragt, ob ich mit ihr nach Australien zu
dieser Show fahren möchte – ich habe aber dankend abgelehnt.
ÖSTERREICH: Hat Sie das Angebot denn nie gereizt?
Hrabala: Ich würde gerne einmal in den Dschungel gehen. Dann aber
ohne irgendwelche TV-Kameras. Allerdings nur mit der Christl alleine im Wald
hätte ich offen gesagt ein bisserl Angst.
ÖSTERREICH: Diverses Kleingetier weckt in Ihnen keinen Ekel?
Hrabala: Nein, ich würde sehr wohl Würmer, Käfer oder was auch immer
essen, wenn es sein muss. Aber auch da nur, wenn sie die Christina nicht
vorher im Mund gehabt hat.
ÖSTERREICH: Wird sie sich Ihrer Meinung nach schnell
akklimatisieren können?
Hrabala: Ich glaube, dass sie sich sehr schnell sehr wohl fühlen
wird. Die Christina ist ja eine, die Tiere besonders gerne hat.
ÖSTERREICH: Glauben Sie wirklich, dass Frau Lugner alle
Strapazen einer solchen Show durchhält?
Hrabala: Sie hat in den 17 Jahren Ehe mit Richard Lugner viel
ertragen und ausgehalten. Deshalb gibt es nichts, was sie nicht tun würde.
Ich bin sicher, sie würde sogar Känguru-Hoden essen