13. Juli 2009 19:26
Der gewalttätige Jackson-Vater Joe (79) soll seinen Enkelkindern nie wieder
zu nahe kommen. Das ist das Kernstück eines Geheimpaktes zwischen Jackos
Mutter Katherine (79) und seiner Ex Debbie Rowe (50) - der leiblichen Mutter
der beiden älteren Kinder Paris (11) und Prince Michael I. (12). Die
Eltern von Jackson leben bereits seit fünf Jahren getrennt. In dem
geheimen Sorgerechts-Pakt zwischen Rowe und Katherine steht festgeschrieben,
dass die Großmutter dann weiterhin die Aufsichtspflicht haben soll, wenn Joe
sich den Kindern nicht nähern darf.
Joe Jackson: „Kinder brauchen Prügel“
Zur
britischen Zeitung The Sunday Mirror sagte ein Freund Rowes: „Das letzte,
das sie wollte, war, dass die Kinder bei Joe sind und das durchmachen
müssen, was Michael erlebt hat. Als die beiden noch zusammen waren,
schüttete Michael oft sein Herz darüber aus, wie sehr er seinen Vater für
das hasst, was er ihm angetan hat.“ Der King of Pop beschuldigte in
aufsehenerregenden Interviews seinen Vater immer wieder, ihn als Kind
geschlagen zu haben. Viele Fans sehen darin einen Hauptgrund für sein
verpfuschtes Leben. In einem Interview mit ÖSTERREICH-Reporter Thomas
Zeidler sorgte Joe vor einigen Jahren für Aufregung: „Kinder brauchen
Prügel. Ich glaube, es würde nicht die Kriminalität heutzutage geben, wenn
alle Eltern ihre Kinder ein bisschen schlagen.“
"Jackson 3" bereits nächstes Jahr auf Tour?
Dem
nicht genug: Nach dem Tod seines Sohnes will sich Joe nun offenbar auch an
seinen Enkeln bereichern. Im US-Fernsehen antwortete der Familien-Patriarch
jetzt auf die Frage, ob er in seinen drei Enkelkindern Showbiz-Potenzial
sehe: „Ich schaue mir Paris genau an. Sie möchte etwas in diese Richtung
machen.“ Passend dazu hatte Joe kurz nach Jacksons Tod verkündet, dass er
ein neues Plattenlabel gegründet habe. Angeblich arbeitet er bereits an
einer Tournee für die „Jackson 3“ im nächsten Jahr. Ein Schicksal der Kids
im grellen Licht der internationalen Popindustrie unter Aufsicht des
Großvaters – das soll der Pakt mit allen Mitteln verhindern.
Kinder sollen nicht wissen, wer „Miss Debbie“ ist
Außerdem
soll durch die außergerichtliche Lösung ein harter Justiz-Streit um den
Nachwuchs vermieden werden. Rowe, die bisher so gut wie keinen Kontakt zu
den Kindern hatte, wollte um das Sorgerecht für Paris und Prince kämpfen. Skurril:
Selbst wenn Rowe ihre Kinder nun häufig sehen darf, geht ein altes
Versteckspiel weiter. Jackson und seine Ex-Frau hatten sich nach der Geburt
darauf geeinigt, dass sie sich nie als wahre Mutter der Kinder zu erkennen
geben darf. Stattdessen wird sie stets nur als „Miss Debbie“ vorgestellt.