Haider vs. Heinzl-Kampf um den Opernball

Wer moderiert?

Haider vs. Heinzl-Kampf um den Opernball

Kampf der Stars
Es ist kein Geheimnis, dass ATV-Frontmann Dominic Heinzl (45) und ORF-Entertainer Alfons Haider (51) keine Bussi-Bussi-Freunde sind. Immer wieder gerieten sie in den letzten Jahren öffentlich aneinander. Ab 1. Jänner sind die zwei nun Kollegen im ORF, denn dann startet Heinzl am Küniglberg mit eigenem Vorabend-Society-Magazin durch. „Ich heiße ihn im Club willkommen“, macht Haider dazu freundliche Miene. „Er hat sein eigenes Format, da kommen wir uns sicher nicht in die Quere.“

Am Ball
Bis auf die Opernball-Moderation am 11. Februar 2010. Denn hinter den Kulissen scheint längst klar, dass Heinzl den ORF-Star Haider ablösen soll. Der Noch-ATV-Moderator habe bereits die Zusage für die Opernball-Moderation. Bereits dieses Jahr wurde Heinzl von niemand Geringerem als Staatsopern-Direktor Ioan Holender ins Spiel gebracht.

„Ich habe seitens des ORF für den Opernball – ob mit Alfons Haider oder nicht – noch keine Zusage und es ist auch zu früh, um darüber zu reden“, gibt sich Dominic Heinzl ungewöhnlich zurückhaltend auf ÖSTERREICH-Anfrage. „Keine Ahnung, was der ORF mit mir noch alles vorhat.“

Haider antwortet
Das Engagement des ATV-Partyschrecks schlägt hohe Wellen – und direkt vor den Bug von Alfons Haider, der sich gerade auf einer Bootstour befindet. In ÖSTERREICH nimmt er dennoch Stellung:

ÖSTERREICH: Es heißt, Dominic Heinzl soll statt Ihnen den Opernball moderieren. Wissen Sie schon davon?

Alfons Haider: Ich mache mir da keine Sorgen, weil ich eine klare Zusage seitens des ORF-Chefs Alexander Wrabetz für die Opernball-Moderation habe. Darauf konnte ich mich noch jedes Jahr verlassen.

ÖSTERREICH: Ist es denn vorstellbar, mit Heinzl zusammen den Opernball zu moderieren?

Haider: Wieso nicht? Es ist alles vorstellbar. Vielleicht feiere ich mit Heinzl gemeinsam mein 30-jähriges ORF-Jubiläum (lacht).

ÖSTERREICH: Dominic Heinzl meinte heuer bereits, dass er die Opernball-Moderation besser machen kann.

Haider: Herr Heinzl hatte bis jetzt einen Tag Zeit, um seine Ball-Berichte zu schneiden und zu kommentieren. Aber vier Stunden live zu moderieren, auf alle Probleme spontan zu reagieren – das haben sich schon viele einfacher vorgestellt, als es tatsächlich ist!

ÖSTERREICH: Es ist kein Geheimnis, dass sie beide keine Freunde sind. Wie stehen Sie zu dem ORF-Engagement von Dominic Heinzl?

Haider: Erstens wird sich meine Haltung gegenüber dem Menschen Dominic Heinzl nicht ändern – aber ich bin ein Profi und heiße ihn als neuen Kollegen natürlich willkommen!

ÖSTERREICH: Wäre eine Versöhnung zwischen Ihnen jetzt als ORF-Kollegen vorstellbar?

Haider: Ich brauche keine Versöhnung. Seine Beleidigungen sind passiert, aber mir eigentlich schon wieder wurscht. Nach so vielen Jahren in diesem Job steh ich da wirklich drüber.

ÖSTERREICH: Können Sie seinem Wechsel zum ORF auch etwas Positives abgewinnen?

Haider: Ja, natürlich! Er ist ein Topmann und kann sicher Sachen machen, die andere bis jetzt nicht durften. Frischer Wind kann im ORF nie schaden.

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