Heather Mills vergleicht sich mit Diana & McCanns

Verleumdungskampagne

© EPA/Francis Specker

Heather Mills vergleicht sich mit Diana & McCanns

"Gewisse Medien drängen mich in die Ecke", beschwert sich Heather Mills, die derzeit in einem erbitterten Scheidungskrieg mit Noch-Ehemann Paul McCartney steckt. Sie habe, so das Model - einst posierte sie für Pornobilder - Todesdrohungen erhalten. Die Hetzkampagne gegen sie habe sie an den Rande des Selbstmords getrieben.

4.400 beleidigende Artikel
"Ich darf kein Wort sagen, während die Medien aus einer bestimmten Ecke mit diesen Geschichten gefüttert werden", erklärt sie wütend. Sie fährt fort: "Ich werde seit 18 Monaten missbraucht, 4.400 beleidigende Artikel. Schauen Sie, was die den McCanns antun. Diese Frau und der arme Vater haben ihre Tochter verloren. Was machen wir als Nation? Was tun wir, wir verfolgen eine Frau, die hinter verschlossenen Türen am Boden zerstört ist und versucht, alles zusammenzuhalten, so wie ich es seit 18 Monaten mache. Was haben die Paparazzi Prinzessin Diana angetan? Sie haben sie gejagt und umgebracht."

"Ich werde benutzt"
Mills zeigt ihre Enttäuschung offen: "Ich habe schlechtere Presse als ein Pädophiler oder ein Mörder. Ich habe in den letzten 20 Jahren nichts anderes als Charity gemacht." Sie werde, so Mills, als Hure, Goldgräberin und Lügnerin bezeichnet. Dabei, so behauptet sie, suche sie sicher nicht die Aufmerksamkeit der Medien. Sie wehrt sich gegen den Vorwurf, die Medien - trotz zahlreicher TV-Auftritte und Zeitungsinterviews - für ihre Zwecke zu benutzen: "Ich habe die Presse für nichts benutzt, außer meine Charity. Ich bin es, die jeden Tag benutzt wird."

Mills erklärt: "Ich bin im Moment geknebelt, weil ich nicht ein Wort sagen darf. Ich könnte meine Story sofort verkaufen. Ich versuche, Paul und meine Tochter zu beschützen."

Gar nichts angeboten
Nach britischen Medienberichten soll Mills eine Entschädigung von 32 Millionen Pfund (rund 46 Millionen Euro) angeboten worden sein, wenn sie in die Scheidung einwilligt und sich zugleich verpflichtet, danach kein Enthüllungsbuch über ihre Ehe mit McCartney zu veröffentlichen. Mills erklärte, ihr sei bisher in dem Scheidungsverfahren "noch gar nichts angeboten" worden. "Ich habe vielmehr 1,5 Millionen Pfund Schulden bei den Anwälten." Einzelheiten dürfe sie aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich diskutieren "oder ich muss für die Wahrheit ins Gefängnis".

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