Hier heiratet der Schlaff-Sohn

Milliardärs-Hochzeit

Hier heiratet der Schlaff-Sohn

Es war eine Märchenhochzeit mitten in Wien. Am Sonntag am frühen Abend, als es gerade dunkel wurde, vermählte sich ein ganz besonderes Paar: Milliardärssohn Benny Schlaff heiratete seine große Liebe Golda (ÖSTERREICH berichtete vorab).

Braut fährt vor
Kurz nach 16.00 Uhr, als der Regen noch heftig fiel, bog eine dunkle Limousine in das sonst triste Gelände des Arsenals im dritten Wiener Gemeindebezirk. Vor dem Objekt 19, in dem der Mahler-Saal liegt, bremste der Wagen und Braut Golda stieg aus.

Dann begann ein steter Zustrom höchst einflussreicher Gäste. Sie wurden von den großen, noblen Hotels der Innenstadt mit dunklen Minivans abgeholt. Links und rechts vom Eingang standen Securitys mit Knöpfen im Ohr. Denn hier fand eine streng geheime Promi-Hochzeit statt.

Gästeliste voller Promis
Brautvater Martin Schlaff (55) ist der wohl am besten international vernetzte Geschäftsmann des Landes – sein Vermögen wird auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Er erschien im schwarzen Anzug mit dezenter silberner Krawatte. Auf der Gästeliste standen viele seiner Freunde, durchwegs Top-Vertreter aus der Wirtschafts-, Polit- und Kulturszene:

  • Avigdor Liebermann gilt als der berühmteste Politiker Israels. Am Mittwoch soll er neuer Außenminister werden, was weltweit für einen großen Aufschrei sorgt: Er gilt als rechter Hardliner, mit dem ein Frieden im Nahen Osten in weite Ferne rückt. Bereits Samstagvormittag besuchte er in Wien die Synagoge.
  • Alfred Gusenbauer ist ein alter Freund von Martin Schlaff. Sie feierten etwa gemeinsam die Kanzler-Einstandsparty.
  • Anna Netrebko verbindet ebenfalls eine jahrelange Freundschaft mit dem Hause Schlaff, der als Gönner der Hochkultur gilt.
  • Startenor Neil Shicoff ist oftmals Gast bei Schlaffs, der zu später Stunde auch ein exklusives Konzert gibt.

Am Sonntag trudelte also die Highsociety in die Mahler-Säle. Ungefähr eine Stunde lang gab es Drinks bei leichter Musikberieselung. Danach übersiedelte die Gesellschaft in das weiß-durchsichtige Partyzelt vor dem Eingang. Wieder alles streng bewacht von Männern in dunklen Anzügen.

Jüdische Trauung
Die männlichen Besucher hatten zu diesem Zeitpunkt alle eine ‚Kippa', eine traditionelle jüdische Kopfbedeckung auf. Denn im Zelt war auf der Kopfseite ein Baldachin aufgebaut. Unter diesem fand die religiöse Trauung statt. Der Rabbiner hielt eine bewegende Ansprache und das Brautpaar sagte sich freudig „Ja“. Dann schrien die Gäste das berühmte „Mazl Tov“ und der Bräutigam zertrat ein Glas – das soll dem Paar auf Ewig Glück bringen.

Nachdem das Brautpaar Benny und Golda zahlreiche Glückwünsche in Empfang nahmen, ging es zurück in den Saal. Auf 1.800 Quadratmetern waren Tische für ein gesetztes Dinner aufgebaut.

Star-DJs
Im Gegensatz zur Hochzeit seiner Schwester Nina vor einigen Jahren wollte Benny eher kein hochkulturelles Programm. Der Abend endete in einer riesigen Party mit guten Freunden. Bekannte DJs sorgten für den richtigen Sound, denn Benny wollte diesmal eher keine Opernarien und kein Staatsopernballett.

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