Hollywood-Stars mischen bei US-Wahlen mit

Clooney, Smith & Co

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Hollywood-Stars mischen bei US-Wahlen mit

Den Kandidaten bei den US-Vorwahlen ist jedes Mittel recht, um bei der Wählerschaft zu punkten. Deswegen holen sie sich oft prominente Unterstützung ins Boot. Besonders viele Stars unter seinen Anhängern hat Newcomer Barack Obama.

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Obama-Rede vertont
Der demokratische Bewerber erhielt dabei sehr kreative Unterstützung. Schauspielerin Scarlett Johansson und etliche weitere Stars haben eine Rede von Obama vertont, ein Musikvideo gedreht und das ganze veröffentlicht. Angeblich kam die Idee dazu von den Stars selber und nicht von den Wahlkampmanagern des Kandidaten.

Ebenfalls an dem Video beteiligt sind Jazzikone Herbie Hancock, Basketballlegende Kareem Abdul Jabbar, Supermodel Amber Valetta, "Greys Anatomy"-Star Kate Walsh oder Black-Eyed-Peas-Mitglied wii.i.am. Auch der Regisseur ist ein Prominenter, auch wenn er nicht den Status seines Vaters hat: Jesse Dylan, Sohn von Ikone Bob Dylan.

Clooney, Smith & Co
Aber auch andere Stars engagieren sich für den Polit-Newcomer. George Clooney, Will Smith, Halle Berry und Oprah Winfrey unterstützen Obama. Das wird auch nötig sein, denn gerade die Vorwahl in Kalifornien soll die knappste seit 35 Jahren werden.

Streisand und Hanks für Hillary
Auch die Konkurrentin von Obama - Hillary Clinton - kann auch auf zahlreiche prominente Unterstützer zählen. Barbara Streisand, Calvin Klein oder Tom Hanks sind auf der Seite von Hillary. Star-Regisseur Steven Spielberg sammelte zunächst für beide Kandidaten Geld, schlug sich aber inzwischen auf die Seite der Gattin von Ex-Präsident Bill Clinton.

"Huck-und-Chuck-Show"
Auf kultige Unterstützung kann der republikanische Bewerber Mike Huckabee zählen. Der alternde Action-Star Chuck Norris, inzwischen eine Internet-Kultfigur, tritt nahezu ständig an der Seite von Huckabee auf. Die US-Medien sprechen schon spöttisch von der "Huck-und-Chuck-Show".

Zwist im Hause Shriver-Schwarzenegger
Action-Stars der älteren Generation haben sich auf die Seite von Vietnam-Veteran John McCain geschlagen. Tom Selleck, Sylvester Stallone und Gouvernator Arnold Schwarzenegger unterstützen ihn. Das dürfte für einige Unruhe im Haus Schwarzenegger-Shriver sorgen, hat sich doch Maria Shriver auf die Seite Barack Obamas geschlagen.

Geldspenden
Die Stars belassen es nicht bei schönen Worten, sie zücken auch das Scheckbuch. "Sie hat eine sehr starke eigene Meinung", schwärmte Hollywood-Diva Liz Taylor schon vor einem Jahr für Hillary und steckte 2.300 Dollar in ihre Kasse, die gesetzlich festgelegte Obergrenze für Einzelspenden im Vorwahlkampf. Für Obama stiftete Ben Affleck. Michael Douglas ließ sowohl Clinton als auch Obama Geld zukommen. Dessen Ehefrau Catherine Zeta Jones beschenkte Anfangs gleich fünf demokratische Bewerber. Schauspielerin Rita Wilson, Ehefrau von Tom Hanks, steckte Obama 2.300 Dollar zu. Für Clinton gab es von ihr ebenfalls Geld.

Längst rollt Hollywood bei Empfängen und Partys den Roten Teppich für die Wunschkandidaten aus. Stars, Sternchen und Spender aus dem Film- und Musikgeschäft haben die Wahlkampfkassen so mit Millionen gepolstert. Der "Los Angeles Times" zufolge hatte Obama im Herbst mit Spenden aus dem Showbusiness in Höhe von 2,2 Millionen Dollar (1,48 Mio. Euro) die Nase leicht vorn. Clinton soll es bis September 2007 in Hollywood auf 2,1 Millionen Dollar gebracht haben.

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