Isabella Meus:

Meus-Interview

© Michelle Pauty

Isabella Meus: "Sex ist auch ohne Implantate gut"

Von Körbchengröße „A“ auf „D“. Zurück zu „A“, rauf auf „B“ und wieder retour. Das verrückte Busenspiel von Society-Perle Isabella Meus.

Andere suchen ihr Glück in spiritueller Erbauung, auf langen Waldspaziergängen, dem Jakobsweg. Isabella Meus geht in den OP („Ich stehe auf Doktorspiele“). Hier suchte sie in den letzten Jahren, was sie vermeint, nun entdeckt zu haben: ihre Identität. Vier Brust-OPs führten die heute 26-Jährige an den Quell der Erkenntnis.

Das erste Körbchen-Tuning kam früh. Mit 18 (!) – zur Kompensierung von Komplexen, die sie auf Erziehungsdefizite ihrer Eltern zurückführt (siehe Interview). Bei dieser Gelegenheit lernte sie ihren jetzigen Partner (und Vater ihres Sohnes Paris (4)) kennen: Artur Worseg. Er ist praktischerweise plastischer Chirurg, will der Sinnsuchenden vom Eingriff abgeraten haben. Ein Schlag ins Wasser. Meus will den Schritt – als persönlichen Befreiungsschlag.

46 Kilo
Mit 22 dann der nächste Cut. Während der Schwangerschaft mit Paris kommen die Implantate raus. Die Abstinenz dauert gerade einmal ein Jahr. 2005 wird Meus (1,60 Meter groß, 46 Kilo) rückfällig, lässt es wieder polstern. Diesesmal steht Oberweite „B“ am Plan – „ein bisserl normaler halt“.

Der Flirt mit der Kunst-Brust dauert nur kurz. Vor zwei Monaten ließ sich das Partygirl die Implantate entfernen. Wie immer von Lebensmenschen Worseg. Dauerte keine 20 Minuten.

In ÖSTERREICH präsentiert Meus erstmals ihre alten/neuen Brüste und sagt: „Ich liebe halt das Extreme!“

ÖSTERREICH: Silikon rein, Silikon raus, dann kleinere Implantate rein und jetzt alles wieder raus. Frau Meus, warum haben Sie sich so oft operieren lassen?

Isabella Meus: Ich hatte in meiner Kindheit viele Gewalterlebnisse, die mich daran gehindert haben, meine eigene Identität zu finden. Das hat mich sehr geprägt. Ich wollte aus diesem Leben radikal ausbrechen und ein neues beginnen. Meine Busenvergrößerung war wichtig für meine damaliges Befinden. Ich bin durch diesen Eingriff erwachsen geworden.

ÖSTERREICH: ...und im OP-Saal haben Sie Ihren jetzigen Partner kennengelernt, Dr. Artur Worseg...

Meus: Ja, aus dieser Begegnung ist Liebe geworden. Wir sind seit acht Jahren ein glückliches Paar.

ÖSTERREICH: Sie waren damals erst 18. Was hat Dr. Worseg gesagt, als Sie zum ersten Mal zu ihm in die Praxis gekommen sind?

Meus: Er war am Anfang absolut gegen eine Operation und wollte den Eingriff nicht vornehmen. Aber später, nach vielen Gesprächen, erkannte er, dass es mir sehr wichtig war.

ÖSTERREICH: Vier Jahre später ließen Sie die Implantate wieder entfernen ...

Meus: Ich wurde schwanger. Nach der Geburt unseres Sohnes Paris ließ ich die Implantate entfernen. Ich wollte, dass mein Kind mich so kennenlernt, wie ich wirklich bin – einfach „echt“. Das war ich meinem Kind einfach schuldig.

ÖSTERREICH: Nach einem Jahr lagen Sie dann aber doch wieder am OP-Tisch ...

Meus: Ich hatte, nachdem Paris abgestillt war, einen Hängebusen. Diesmal waren die Implantate aber kleiner. Denn zuerst hatte ich Körbchengröße D, aber beim zweiten Mal wollte ich nur mehr Körbchengröße B – eben normaler halt.

ÖSTERREICH: Darüber wurde heftigst getuschelt ...

Meus: (Lacht) Gott sei Dank interessiert es mich überhaupt nicht, was andere Leute sagen. In lebe in einer glücklichen Beziehung und mich interessieren weder andere Männer, noch brauche ich eine sogenannte Bestätigung. Mir ist nur Arturs Meinung wichtig. Klar, ich weiß, dass ein üppiges Dekolleté bei Männern ein gewisses Gefühl auslöst. So ein Auftreten strahlt etwas sexuell Interessantes aus. Viele Männer glauben, man kann solche Frauen leichter rumkriegen. Ich finde, man sollte die Menschen nach ihrem Charakter beurteilen und nicht nach ihrer Optik.

ÖSTERREICH: Nun haben Sie wieder Körbchengröße A. Schließen eine weitere Operation aus?

Meus: Ja. Nun habe ich mich selbst gefunden. Das war ein langer Reifeprozess, weil ich ein sehr extremer und intensiver Mensch zwischen Liebe, Begierde und Gewalt bin.

ÖSTERREICH: Apropos Liebe. Hatten Ihre OPs eine Auswirkung auf Ihr Sexleben?

Meus: Nein. Es war nie auf meinen Busen fixiert. Mein Sex ist auch ohne Implanate gleich gut (lacht). Ich bin der Meinung, dass man sich beim Sex entweder ganz fallen lässt – mit oder ohne Implantate – oder man lässt es ganz ...

Busen-Chronologie: Acht Jahre, vier OPs

2000 Von „A“ auf „D“. Mit 18 Jahren lässt Isabella Meus ihre Brust zum ersten Mal von Artur Worseg auf Körbchengröße „D“ vergrößern.

2004 Von „D“ auf „A“. Wegen ihrer Schwangerschaft mit Sohn Paris lässt sich Isabella ihre Implantate entfernen.

2005 von „A“ auf „B“. Monate nach der Geburt bekam Isabella Hängebrüste. Aus diesem Grund ließ sie nochmal Implantate einsetzen. Diesmal „B“.

2008 von „B“ auf „A“. Isabella Meus verzichtet ganz auf die Implantate. „Nun habe ich mich selbst gefunden.“

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