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Jackson wird mit Handschuh beerdigt

Toter King of Pop

 

Jackson wird mit Handschuh beerdigt

Der King of Pop soll mit seinen "Insignien" beerdigt werden: Wie der US-amerikanische Internetdienst tmz.com berichtet, soll Jackson mit dem Swarovski-Handschuh unter die Erde kommen. Seine Schwester La Toya hatte den aus weißem Leder gefertigten und mit Swarovski-Kristallen versetzten Handschuh vor etwa 12 Jahren ausgesucht.

handschuh (c) AP

Sarg auf dem Friedhof
Michael Jacksons Sarg steht nach Angaben der zuständigen Behörde im Bezirk Los Angeles auf dem Forest Lawn Friedhof in den Hügeln von Hollywood.

sarg_neu (c) Getty

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Ein Sprecher des Registrieramtes teilte dem Internetdienst "E!Online" am Mittwoch mit, dass der mit roten Rosen geschmückte Sarg nach der Trauerfeier im Staples Center in Los Angeles auf den Prominentenfriedhof zurückgebracht wurde. Dort hatte die Familie des Sängers Dienstag früh (Ortszeit) vor der öffentlichen Trauerfeier im kleinen Kreis von dem Pop-Star Abschied genommen. Wann Jackson beerdigt wird, ist noch unklar.

Streit der Ärzte
Nach der bewegenden Trauerfeier für Michael Jackson hat einer seiner Ärzte schwere Vorwürfe gegen andere Mediziner aus der Umgebung des Stars erhoben. Er habe dem Sänger weder das starke Betäubungsmittel Diprivan noch andere Beruhigungsmittel verschrieben, sagte der Dermatologe Arnold Klein am Mittwoch (Ortszeit) den TV-Sendern ABC und CNN. Es sei ihm aber bekannt gewesen, dass Jackson beispielsweise bei einer Tournee in Deutschland Diprivan eingenommen habe. "Er hat es mit Hilfe eines Anästhesisten eingenommen, damit er nachts schlafen konnte." Klein bezeichnete Kollegen, die dem ehemaligen "King of Pop" die starken Medikamente besorgt hätten, als "Kriminelle".

Ermittlungen zur Todesursache
Die Ermittlungen zu Jacksons Todesursache konzentrierten sich den Berichten zufolge auf fünf Ärzte, die den Sänger behandelt hatten. Der Dermatologe Klein wurde nach eigenen Angaben von den Ermittlern nicht befragt.

Spritzen-Einstiche am ganzen Körper
Wie ABC und CNN unter Berufung auf Ermittlerkreise berichteten, war der Körper des am 25. Juni gestorbenen Popsängers von Injektionsstichen bedeckt. Dies könne ein Hinweis auf einen "regelmäßigen intravenösen Medikamentenkonsum" sein, hieß es demnach.

Doch keine Resolution für Jackson?
Unterdessen hat die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Spekulationen über eine Resolution zu Ehren von Michael Jackson im US-Kongress eine Absage erteilt. Sie denke nicht, dass eine solche Entschließung notwendig sei, sagte die Demokratin aus Kalifornien am Donnerstag vor Journalisten. Allerdings könnten Abgeordnete jederzeit ihrer Sympathie und ihrer Bewunderung für den King of Pop Ausdruck verleihen. Jackson sei ein begnadeter Künstler gewesen, und es gebe zahlreiche Gründe, seinen Tod zu betrauern.

Pelosis Parteifreundin aus Texas, die Abgeordnete Sheila Jackson-Lee, hatte sich am Dienstag während der Trauerfeier für den am 25. Juni gestorbenen Jackson dafür ausgesprochen, ihn in einer Resolution als "globalen Menschenfreund" und entschiedenen Kämpfer gegen Hunger und Krankheit auf der Welt zu ehren.

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