Jetzt geht es 
um Millionen

Berger-Scheidung:

Jetzt geht es 
um Millionen

Gerhard Berger lebt größtenteils in Monaco, hat dort auch seinen Wohnsitz. Er pendelt aber stets zwischen Nizza und Tirol, dem Betriebsort seiner Firmen (siehe Kasten). Ana Berger hat deshalb auch die Klage in Kufstein eingereicht.
Das Haus in Söll war der letzte gemeinsame Wohnort der beiden, die schon seit 2010 getrennt sind: „Es ist Feuer am Dach“, sagte Berger damals zu Scheidungsgerüchten.
Nun brennt’s tatsächlich: Vertreten wird Ana Berger (46), ehemaliges portugiesisches Topmodel, von den Wiener Topanwälten Kristina Venturini-Köck, Alfred Boran und Dietmar Heck. Venturini-Köck hat auch bei den Scheidungen von Toni Polster und Rindfleischkönig Plachutta die Frauen vertreten – und gewonnen.
Ana Berger fordert einen „angemessenen Unterhalt“ für sich und ihre beiden Töchter Sarah-Maria (16) und Heidi (15). Gerhard Berger will aber über seinen Anwalt Wilfried Plattner eine „außergerichtliche Lösung“ erreichen.
Bei der ersten Tagsatzung am 21. September in Kufstein soll nun geklärt werden, ob das Gericht in Tirol überhaupt für die Scheidung zuständig ist.
Ana wirft ihrem Mann „eine ehewidrige Beziehung, Lieblosigkeit und Kontrollwahn“ vor. Angeblich soll der Ex-Formel-1-Lebemann trotz Trennung von Tisch und Bett Ana stets akribisch überprüft haben, auch ihr Handy.
Kompliziert wird die Scheidung auch deshalb, weil Bergers Vermögen in mehreren Gesellschaften und Stiftungen verschachtelt ist. Auch das Haus in Söll gehört nicht ihm, sondern der Christina Privatstiftung. Stifterin ist – neben Berger – Christina Troppmaier (32), Bergers Tochter aus erster Ehe.

Ehe-Aus nach 17 Jahren

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Gerhard Berger, 53, und seine Ana, 46, haben zwei Töchter.

Bergers neue Affäre:

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Geturtel in Monaco: Berger und seine Affäre

 

Streit: Bergers Firmen 
Monaco & Tirol: Besitz des Ex-Formel-1-Stars

10 Millionen Dollar Jahresgage – das verdiente Berger während seiner Zeit als Formel-1-Star.

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Nach seinem Formel-1-Abschied (210 Rennen, 10 Siege, 48 Podestplätze) kam Sand ins Getriebe des Bestverdieners Berger: 2006 musste er 50 Prozent der Berger-Transport-Gruppe (Fracht, Spedition) in Wörgl mit 300 Mitarbeiter an Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz verkaufen. Im Gegenzug übernahm Berger 50 Prozent des Rennstalls Scuderia Toro Rosso. 2008 gab Berger seine „Toro Rosso“-Anteile an Mateschitz zurück.
Neben der Transportfirma besitzt er die Berger Beteiligungs AG in Liechtenstein, Wohnungen in Monaco sowie Beteiligungen an der Christina Privatstiftung.

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