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Larry King: Glauben Sie, dass Ihr Sohn ermordet wurde? Immerhin
ließen Sie eine private Autopsie durchführen. Joe
Jackson: Ich habe die Resultate noch nicht gesehen, sie wurden
mir nicht gezeigt. Und niemand hat mir Details erzählt.
King: Das verstehe ich nicht: Sie sind doch der Vater... Jackson:
Natürlich bin ich der Vater. Ich erwarte, dass ich bald informiert
werde. Es geht hier nicht nur um möglichen Medikamentenmissbrauch. Da
ist auch was anderes passiert: Ein Verbrechen! Davon bin ich fest
überzeugt. Das kann doch nicht sein, dass es hier einen Arzt gibt, der
ihm etwas gibt, um ihn zu beruhigen – und er wacht nicht mehr davon
auf? Da ist Zeit verstrichen, ich habe gehört, dass sich der Doktor
aufs Ohr haute ...
King: Halten Sie den Arzt, Dr. Murray, für seinen Mörder? Jackson:
Da ist was schrecklich schiefgelaufen. Als er versuchte, ihn
wiederzubeleben war Michael bereits tot. Und dann ist er auch noch
getürmt. Die mussten ihn drei Tage lang suchen.
King: Haben Sie jemals mit Michael über Drogenmissbrauch
gesprochen? Jackson: Hätte ich sicher, doch mir
wurde der Zugang zu ihm verwehrt. Er wollte keinen Kontakt zu mir,
seine Berater auch nicht – und auch meine Familie hat mich auf Distanz
gehalten. Ich bereue jetzt, dass ich nicht einfach alle Zäune um ihn
herum eingerissen habe, an den Wachleuten vorbei und direkt zu ihm
gegangen bin.
King: Viele sagen, Sie hätten Michael als Kind verprügelt? Jackson:
Das ist doch reiner Bullshit! Sie wissen, dass das nicht wahr sein
kann – ich hätte ihm niemals weh getan...
King: Sie haben niemals die Hand angelegt? Nicht ein einziges
Mal? Jackson: Niemals! Ich habe ihn großgezogen,
wie Sie Ihre eigenen Kinder großziehen würden. Ich liebe ihn! Er ist
mein Sohn. Ich habe ihm Anstand beigebracht. Er lief nicht so durch
die Straßen wie andere Kids. Geschlagen wurden die Sklaven. So etwas
mache ich nicht. Und Watschen gibt es in jeder Familie. Wer das
bestreitet, lügt.
King: Wissen Sie, wo sich Michaels Leiche befindet? Jackson:
Da müssen Sie jemanden fragen, der es weiß. Ich werde über solche
Dinge nicht informiert.
King: Sie sollen ein Dokument unterschrieben haben, in dem Sie
klarstellen, dass Sie sich aus der Erziehung von Michaels Kindern
raushalten... Dann gibt es Gerüchte, dass sie mit den Kids eine
Pop-Gruppe, die „Jackson Three“, planen. Jackson:
Ich habe gar nichts unterschrieben. Und zu den Plänen mit den
Kindern kann ich gar nichts sagen. Nur soviel: Die Berichte über
eine neue Popgruppe sind Schwachsinn!
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