Kaltenbrunners Hochzeit statt Höhensieg

Alpine Liebe

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Kaltenbrunners Hochzeit statt Höhensieg

Zwar ist es der Extrem-Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner auch im zweiten Anlauf nicht gelungen, den K2 zu erobern, den deutschen Bergkameraden Ralf Dujmovits (46) hat sie bereits längst für sich eingenommen: Sobald die Oberösterreicherin von ihrer Expedition auf den 8.611 Meter hohen zwischen Pakistan und China gelegenen K2 zurückkehrt, wird geheiratet.

Hochzeitsglocken
Am 8. September werden in ihrer Heimatgemeinde, im oberösterreichischen Spital am Phyrn, die Hochzeitsglocken läuten. Getraut werden die beiden von Pfarrer Erich Tischler. „Ich habe Gerlinde bereits getauft und kenne sie schon von klein auf. Sie war Ministrantin und auch bei der Jungschar“, erzählt der Geistliche. Vier Jahre lang unterrichtete der Priester die ehrgeizige 36-Jährige in der Volksschule. Immer hatte er ein gutes und inniges Verhältnis zu ihr.

Eile
„Es wird schon sehr knapp. Es ist noch nichts Genaues festgelegt. Auch das Trauungsprotokoll muss erst erstellt werden, normalerweise muss alles sechs Wochen vorher unter Dach und Fach gebracht werden. Jetzt muss sie aber bald nach Hause kommen“, meint der Pfarrer.

Schwarzwald
Im Jahr 2002 lernte Kaltenbrunner den 46-jährigen Deutschen bei einer Expedition am Kangchendzönga kennen und lieben. „Die beiden wohnen zwar im Schwarzwald, aber Gerlinde verbindet immer noch eine starke Beziehung zur Heimat“, so Tischler.

Heimreise
Gerlinde Kaltenbrunner und ihr Team, darunter auch ihr zukünftiger Ehemann, sind gestern wohlbehalten in Islamabad angekommen. Am Montag ist der Rückflug geplant.

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