Kitz-Cop Sprenger

"Kein interessanter Mann in Sicht"

Rund 100 Verbrechern hat sie schon die Handschellen übergestreift. Und es sollen noch einige folgen. Seit 2001 ermittelt Kristina Sprenger (32) unermüdlich als toughe Kommissarin Karin Kofler in SOKO Kitzbühel. A Mittwoch begeht sie mit (Noch-)Serienkollegen Andreas Kiendl (33) das achte Staffelfinale. Neue Folgen der Hitserie (bis zu 758.000 Zuschauer) folgen im Herbst.

In ÖSTERREICH plaudert die gar nicht so kühle Blondine über ein mögliches SOKO Kitz-Aus („Nach zehn Staffeln werden wir das wohl gemeinsam zu Ende bringen.“) und ihr Single-Leben.

ÖSTERREICH: Achtes Staffelfinale – Hätten Sie 2001 gedacht, dass Sie so lange in Kitzbühel ermitteln?
Kristina Sprenger: Nein, aber ich freue mich natürlich. Mittlerweile sind wir auch in Deutschland extrem erfolgreich, haben mit viereinhalb Millionen Sehern sogar die SOKO München überholt.

ÖSTERREICH: Trotzdem denken Sie bereits über Ihre Zukunft nach SOKO Kitzbühel nach.
Sprenger: Mein Team und ich sind so eingeschworen, dass wir die Serie gemeinsam zu Ende bringen. Das runde Jubiläum wäre ein guter Anlass, um einen Schlussstrich zu ziehen. Im Herbst 2010 will ich wieder Theater spielen, das war immer mein Traum. Dass ich zum Fernsehen und zum Krimi gekommen bin, war purer Zufall.

ÖSTERREICH: Jeder kennt Sie als „die Kommissarin“. Ist es schwierig, andere Rollen zu bekommen?
Sprenger: Eine bekannte Seriendarstellerin zu sein, ist Segen und Fluch zugleich. Aber Karin Kofler ist eine sehr menschliche Figur, sehr nah am Leben und authentisch. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie mich einengt und die Leute glauben, dass ich keine andere Rolle spielen kann.

ÖSTERREICH: In der Serie sind Sie Single – wie steht es privat?
Sprenger: Ich würde lieber sagen, ich habe die Liebe meines Lebens gefunden. Aber ich bin gerne Single. Das passt schon. Kein interessanter Stern am Horizont...

ÖSTERREICH: Womit könnte man Sie denn verführen?
Sprenger: Humor, ganz viel Humor. Das ist das Allerwichtigste.

ÖSTERREICH: Und das Aussehen?
Sprenger: Da muss ich sagen, meine Ex-Freunde ähneln sich nicht. Ich bin nicht wie Boris Becker auf einen Typ fixiert. Da war alles dabei: groß, klein, dick, dünn. Es zählt die Ausstrahlung und nicht die Haarfarbe (lacht).

ÖSTERREICH: Sie sind 32 Jahre alt. Denken Sie an Kinder?
Sprenger: Da sage ich einmal: Ursache und Wirkung. Nachdem ich keinen Partner habe, überlege ich mir jetzt auch nicht, ob ich ein Kind will. Fragen Sie mich wieder, wenn ich einen habe (lacht).

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