Kylie Minogue von Queen ausgezeichnet

"Ritter"

Kylie Minogue von Queen ausgezeichnet

Die 39-jährige Australierin sei für ihre Verdienste um die Musik mit der Aufnahme in den Orden des Britischen Empire (OBE) bedacht worden, hieß es am Wochenende bei der Veröffentlichung der Neujahrs-Ehrenliste der Queen.

1.000 Geehrte
Sie sei "zutiefst berührt", dass sie von ihrer "Wahlheimat" auf diese Art und Weise geehrt werde, erklärte die Sängerin. Minogue, die vor zwei Jahren an Brustkrebs litt, hatte die britische Musikszene in den 80er Jahren mit "I Should Be So Lucky" erobert. Seitdem hat sie weltweit 60 Millionen Platten verkauft.

Formell wird die zierliche Sängerin im kommenden Jahr bei einer Zeremonie im Buckingham-Palast im Rang eines Offiziers in den Orden aufgenommen. Als Ausländerin ist sie allerdings "nur" Mitglied ehrenhalber und darf daher nicht den Titel "Lady" tragen.

Insgesamt enthielt die stets mit Spannung erwartete Neujahrsliste der Königin wieder fast 1.000 Namen. Die Mehrheit der Geehrten sind wie immer weitgehend unbekannte Menschen, die sich uneigennützig für andere eingesetzt haben. Unter ihnen sind Helfer, die im vergangenen Sommer während der Überschwemmungen in England Menschen in Not zur Seite standen. So wurde eine Angehörige der Heilsarmee ausgezeichnet, die für Kinder eine Bleibe schuf, deren Eltern gegen die Wassermassen ankämpften.

Buntes Gemisch an Ausgezeichneten
Zu den prominenten Geehrten gehören auch der Schöpfer von Klonschaf Dolly, Ian Wilmut, und der Schriftsteller und Regisseur Hanif Kureishi. Die Produzentin der James-Bond-Filme, Barbara Broccoli, kann sich auf die Auszeichnungszeremonie bei der Queen ebenso freuen wie der Sänger und Querflötenspieler Ian Anderson von der Rockband Jethro Tull.

Der 68-jährige Ian McKellen wurde zum Mitglied des Ordens Companion of Honour ernannt. Der Orden gilt auch wegen seiner Begrenzung auf nur 65 Mitglieder als erlaucht, allerdings ist mit der Aufnahme kein Ritterschlag verbunden. McKellen ist in Großbritannien auch ein gefeierter Theaterstar, während er weltweit vor allem als Zauberer Gandalf in der Film-Trilogie "Herr der Ringe" Ruhm erlangte. Zum Ritter hatte die Queen ihn bereits 1991 geschlagen.

Diese Ehre wird nun auch Richard Griffiths (60) zuteil. Er ist ebenfalls ein Theaterstar, aber dem weltweiten Publikum in erster Linie als fieser Onkel Vernon aus den "Harry Potter"-Filmen bekannt. Während Griffiths Offizier des Empire-Ordens wird, kann sich die Schauspielerin Julie Walters darüber freuen, in dem Ritterorden auf die nächsthöhere Stufe - Commander - zu rücken. Auch die 57-jährige ist dem internationalen Publikum spätestens seit den "Potter"-Filmen ein Begriff - sie spielt darin die Mutter von Harrys Freund Ron Weasley.

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