Lugner umarmt seine neue Liebe

50 Jahre Unterschied

© TZ Österreich Ferrigato

Lugner umarmt seine neue Liebe

1. Mai, Prater, 14.30 Uhr: Eine träge Menschenmasse bewegt sich am Tag der Arbeit langsam durch den legendären Vergnügungspark. Eine kleine Gruppe sticht hervor. Sie kann kaum drei Schritte spazieren, ohne dass neugierige Passanten und Fans Fotos von ihr machen oder Autogramme wollen. Es ist Richard Lugner mit seiner neuen Liebe, Nina Bruckner.

Nach Paris
Im Arm trägt die 26-Jährige ihre kleine Tochter Larissa (2). Der Baumeister und sein „Bambi“, wie er Nina aufgrund ihrer Rehaugen liebevoll nennt, geben auf den ersten Blick ein doch recht ungleiches Paar ab: 50 Jahre trennen die beiden. Doch das soll für das Paar keine Hürde darstellen. Sie „wollen es miteinander versuchen“, geben sich Lugner und Nina optimistisch. Bald sind es ohnehin „nur“ mehr 49 Jahre Altersunterschied. Denn am 8. Juni feiert Nina ihren 27. Geburtstag. Anlass genug, diesen Tag gebührend zu feiern. „Richard und ich fliegen nach Paris“, verrät die gelernte Schmuckdesignerin mit leuchtenden Augen im ÖSTERREICH-Interview.

"Nina wird bei mir einziehen"
Die Stadt der Liebe soll sie einander noch näher bringen. Und nach ihrer Rückkehr gehen sie sogar einen Schritt weiter. „Nina wird bei mir einziehen. Denn das tägliche Pendeln von St. Pölten nach Wien wird auf die Dauer zu anstrengend.“ Das Paar will die Beziehung ernst nehmen. „Man weiß ja nie, was kommt, aber wir wollen dieses Risiko eingehen“, sind sich Lugner und Nina einig.

Ehe gescheitert
Bei dem Baulöwen fühlt sich die gebürtige Wienerin sicher. Trotz ihrer Jugend hat sie schon eine Scheidung hinter sich. Gerade einmal ein Jahr war sie mit dem Vater von Larissa verheiratet – bis August letzten Jahres. „Es sind so viele Dinge in meiner Ehe passiert, die nicht wieder gutzumachen sind. Ich habe damals die Scheidung eingereicht“, redet sie Klartext. Richard Lugner habe ihr wieder Vertrauen in die Männerwelt gegeben. Diesmal will sie es freilich langsamer angehen.

Im ÖSTERREICH-Interview sprechen die beiden über ihr Glück.

ÖSTERREICH: Nina, die Medien stürzen sich derzeit auf Sie. Kommen Sie mit dem ganzen Rummel klar?

Nina Bruckner: Ja, sehr gut sogar. Ich mag das Ganze auch sehr gerne und fühle mich wohl. Auch wenn Leute Fotos von uns machen wollen - dann fühle ich mich auch irgendwie geschmeichelt.

ÖSTERREICH: 50 Jahre trennen Sie voneinander. Haben Sie keine Angst, dass eine schiefe Optik entstehen könnte?

Bruckner: Bis jetzt kamen nur positive Rückmeldungen. Aber sicher muss man sich ein dickes Fell zulegen und einfach drüberstehen.

Richard Lugner: Man wird ja immer wieder von den Medien zerrissen, aber wir haben uns mit dem Problem noch gar nicht so sehr auseinandergesetzt. Das wird auch noch kommen.

ÖSTERREICH: Und persönlich? Machen Sie sich keine Sorgen, dass der Altersunterschied auf Dauer ein Hindernis wird?

Lugner: Es gibt immer ein Risiko, aber das nehme ich auf mich. Die Nina hat nicht nur äußerliche Vorzüge, sondern auch große innerliche Werte.

ÖSTERREICH: Nina, und was reizt Sie so am Herrn Baumeister?

Bruckner: Er ist sehr intelligent und kennt sich gut in der ganzen Welt aus. Das findet man sehr selten bei einem Mann. Von ihm kann ich noch viel lernen. Das macht ihn auch sexy.

ÖSTERREICH: Sind Sie denn wirklich ineinander verliebt?

Bruckner: (lacht) Ach, das ist so ein großer Begriff, aber sicher empfinde ich etwas für den Richard. Er ist ein ehrlicher Mensch, das schätze ich sehr an ihm. Und ich vertraue ihm.

Lugner: Mir geht es da genauso. Nur schade, dass sie nicht zehn Jahre älter ist (lacht).

ÖSTERREICH: Sie scheinen sich zumindest mental nahegekommen zu sein. Und wie steht es mit der körperlichen Nähe?

Lugner: (lacht) Da sind wir noch in der Studiumsphase.

ÖSTERREICH: Können Sie sich denn ein gemeinsames Leben vorstellen?

Lugner: Um ehrlich zu sein, es wird schon Zeit, dass Sie zu mir zieht. Sie lebt ja mit ihren Eltern in St. Pölten und muss jeden Tag nach Wien pendeln. Nach ihrem Geburtstag werden wir das auch in Angriff nehmen.

Bruckner: Meine Wohnung in St. Pölten behalte ich aber. Da habe ich dann meinen Zufluchtsort (lacht).

ÖSTERREICH: Das scheint ja etwas Ernstes zwischen Ihnen zu sein. Nina, machen Sie sich nicht Sorgen, dass aufgrund des hohen Altersunterschiedes die Zukunftsperspektive begrenzt ist?

Bruckner: Wir genießen jeden Tag. Das ist unser Motto.

Lugner: Schauen Sie, genau deswegen gehe ich nicht zu Maturatreffen. Da reden alle ehemaligen Schulkameraden dann nur mehr von ihren Krankheiten oder Wehwehchen. Die Nina hält mich hingegen jung. Und die kleine Larissa natürlich auch.

ÖSTERREICH: Könnten Sie sich vorstellen, dass Herr Lugner die Vaterrolle bei Larissa einnimmt?

Bruckner: (lacht) Die Larissa ist an diesem Wochenende das erste Mal richtig beim Richard. Sie lernen jetzt einander kennen. Aber bis jetzt scheint sie ihn akzeptiert zu haben.

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