Madonna-Scheidung fix

Ehe-Krieg droht

Madonna-Scheidung fix

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Downtown New York, Freitagabend. Madonna steigt aus ihrem Wagen, die Augen mit dunklen Sonnenbrillen verhüllt, den Blick zum Boden gesenkt. In der Hand ein Handy und am Ringfinger – kein Ehering! Der ganze Auftritt wirkt wie eine Bestätigung der wochenlangen Gerüchte um die Eheprobleme im Hause Madonna-Ritchie.

Gleichzeitig schrieb der gut informierte Madonna-Biograf Randy Taraborrelli in der gestrigen Ausgabe der britischen Daily Mail, dass die offizielle Verkündung der Scheidung nur noch eine Frage der Zeit sei. Madonna-Kenner Taraborrelli liefert gleichzeitig nach unzähligen Gesprächen mit Vertrauten der Pop-Queen auch die Gründe für das Ehe-Aus nach sieben Jahren Ehe. Die Hauptgründe für das Scheitern der Ehe: Madonnas Ehemann, Regisseur Guy Ritchie, fühlte sich im Schatten seiner mächtigen Ehefrau nie richtig wohl, er konnte ihren Ehrgeiz oft nicht nachvollziehen, sie traf wichtige Entscheidungen ohne ihn.

„Bruder und Schwester“
„Sie leben nicht mehr wie ein Ehepaar, sondern wie Schwester und Bruder“ – Freunde des Paares wundern sich nicht über die Botschaft einer baldigen Scheidung. Zuletzt hatten sich die Hinweise auf eine kommende Trennung Schlag auf Schlag verdichtet. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Madonna schon im April niemand Geringeren als Anwältin Fiona Shackleton kontaktiert hat. Die Star-Advokatin hat neben der Millionen-Scheidung von McCartney und Heather Mills auch die von Prinzessin Diana und Prinz Charles betreut. Guy Ritchie soll sich seinerseits mit dem Engagement der Anwaltskanzlei Fosters auf einen drohenden Scheidungskrieg vorbereitet haben.

Kein Ehevertrag
Kein Wunder: Jetzt geht es um ihre Millionen. Eine Freundin der Pop-Ikone sagte im Gespräch mit Randy Taraborrelli: „Als sie Guy traf, folgte sie ihrem Herzen. Er war für sie wie der große Lottogewinn. Sie glaubte, diese Ehe würde für immer halten.“ Vor der Hochzeit in einem schottischen Schloss im Jahr 2000 machte Madonna einen möglicherweise millionenschweren Fehler: „Sie konnte es sich einfach nicht vorstellen, in die Tasche zu greifen und einen Ehevertrag rauszuholen. Keine Chance. Dafür liebte sie ihn zu sehr. In dieser Hinsicht könnte sie jetzt vor einem riesigen Problem stehen. Das Ganze könnte für sie so richtig teuer werden“, so die Insiderin. In der Tat: Madonnas Vermögen wird auf fast 400 Millionen Euro geschätzt.

Ohne Ehevertrag könnte Guy Ritchie die Hälfte davon kassieren, also fast 200 Millionen. Das wäre die teuerste Scheidung der Pop-Geschichte. Der bisherige Spitzenreiter Neil Diamond musste an seine Ex 95 Millionen zahlen, Ex-Beatle Paul McCartney stieg mit rund 30 Millionen Euro letztendlich (auch dank Fiona Shackleton) recht gut aus.

Madonna hat sich mit dem Leben ohne ihren Noch-Ehemann offenbar schon abgefunden: Neben den Vorbereitungen zur großen Welttournee ab 23. August baut sie gerade eines ihrer Apartments in Manhattan um – sie plant, nach Jahren in London wieder ganz in die USA zurückzuziehen.

Klärendes Gespräch
Guy Ritchie sieht das offenbar etwas anders. Er will noch in den nächsten Tagen in die USA jetten – für ein letztes klärendes Gespräch. Bedarf gibt es aber laut Insidern keinen mehr: Hinter den Kulissen ist die gerechte Aufteilung des Sorgerechtes für die drei Kinder schon geregelt. Und nach der Tournee im Dezember wird die Trennung dann offiziell verkündet.

(zet,rep)

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