Medien-Hype um Becker-Hochzeit

Promi-Auflauf

Medien-Hype um Becker-Hochzeit

Wenn Deutschlands Tenniskönig Boris Becker (41) seiner Prinzessin Lilly (32) morgen um 18.00 Uhr das Jawort gibt, dann verfolgen das Spektakel ganz Deutschland und Österreich. In den 18 Reihen der Kapelle Regina Pacis in St. Moritz sitzt Deutschlands High Society, und vor den TV-Bildschirmen versammeln sich Millionen Zuschauer. Wie damals 1985 bei Beckers erstem Wimbledon-Sieg.

Society-Event
Eines ist jetzt schon sicher: Die Becker-Hochzeit ist das Medien-Event des Jahres. Die Hochzeitsgesellschaft von 200 Gästen ist kaum zu toppen. Als Gäste haben sich Kaiser Franz Beckenbauer mit Gattin Heidi, Schauspielerin Marielle Ahrens mit Ehemann Patrick von Faber-Castell, Schwimm­star Franziska van Almsick sowie die Boxbrüder Vitali und Wladimir Klitschko angesagt. Auch Topmodel Claudia Schiffer soll mit den elitären Festgästen feiern. Eingeladen, aber noch unsicher, ob sie kommen, sind auch Fürst Albert mit Charlene Wittstock oder David Copperfield. Die weiblichen Hochzeitsgäste müssen übrigens alle im Dress-Code Rot erscheinen, die Herren im Smoking.

Das Paparazzi-Fest
Im Schlepptau der Prominenz natürlich Paparazzi bis zum Abwinken. Die listigen Promifotografen werden es allerdings schwer haben, ein Foto vom dreitägigen Partymarathon zu ergattern. Denn die Trauung von Bum-Bum-Boris ist generalstabsmäßig durchgeplant. Die illustre Hochzeitsgesellschaft wird von einer eigenen Security-Mannschaft hermetisch abgeriegelt, als würde in St. Moritz Deutschlands Thronfolger heiraten.

Verkaufte Hochzeit
Das Sicherheitsaufgebot hat einen simplen, aber für Becker finanziell sehr lukrativen Grund: Die Hochzeit ist an zwei Medien exklusiv verkauft. Weitere Medien sind unerwünscht. Das Society-TV-Format RTL Exklusiv mit Frauke Ludowig (Sonntag um 19.05 Uhr) hat sich die Rechte für die TV-Übertragung gesichert, und das Klatschmagazin OK! darf als einziges Printmedium live dabei sein und die schönsten Fotos abdrucken. Über die Beträge für die Exklusivrechte herrscht natürlich Stillschweigen. RTL-Star Frauke Ludowig: „Die Menschen denken, dass hier horrende Summen gezahlt werden. Aber das war Boris Becker nicht wichtig. Er will nur bei der Berichterstattung mitbestimmen.“

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