Mercys Oma:

Madonna-Adoption

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Mercys Oma: "Ich lasse sie nicht gehen"

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"Warum sucht sie sich keine anderen Kinder aus? Das ist Diebstahl", fragt Lucy Chekechiwa (61) verzweifelt in der britischen Sun. Sie ist die Großmutter der dreijährigen Mercy, jenes Waisenmädchens, das Superstar Madonna (50) adoptieren und nach New York mitnehmen möchte. Lucy will um ihre Enkelin kämpfen: "Ich werde vor Gericht gehen, ich lasse sie nicht gehen."

Waise
Mercys Mutter starb mit 18 Jahren, fünf Tage nach der Geburt des Kindes. Seither lebt sie in einem malawischen Waisenhaus – ihrer Großmutter wurde versprochen, sie werde dort bleiben, bis sie sechs Jahre alt ist. Dann sollte sie nach Hause zurückkehren. Auch der Vater von Mercy ist vermutlich tot.

Jetzt soll das Mädchen mit Madonna nach Amerika geschickt werden. Als Schwester für deren Adoptivsohn David Banda. So wünscht es der Star sich. Der Antrag wurde bereits eingereicht. Einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge sprach die Popdiva nach ihrer Ankunft am Sonntag vor Gericht vor. Der Termin habe etwa eine Stunde gedauert. Durch einen Seiteneingang verschwand Madonna. Die Entscheidung wurde auf Freitag vertagt, wie ein Gerichtssprecher bekannt gab.

Kritik
"Sie nutzt ihre finanziellen Muskeln, um die schwachen Gesetze dieses Landes zu manipulieren", kritisieren Menschenrechtsorganisationen Madonna. Der Sängerin wird vorgeworfen, sie zahle Geld, um die strengen malawischen Gesetze zu umgehen.

Schon 2006, während ihres ersten Besuchs in dem bitterarmen Land, lernte Madonna die kleine Mercy kennen. Seither ist von einer Adoption die Rede.

David trifft Vater
Während der Reise soll Yohane Banda, der leibliche Vater von Madonnas Adoptivsohn David, den Buben zum ersten Mal nach drei Jahren wiedersehen.

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