Mörtel hätte Opernball-Loge beinahe nicht bezahlt

Keine Rechnung

© Philipp Enders, Photo Press Service, www.photopress.at

Mörtel hätte Opernball-Loge beinahe nicht bezahlt

Glaubt man der Gerüchtebörse, so setzt Richard Lugner bei seinem Gast zum Opernball am 31. Jänner in Wien wieder auf eine renommierte Hollywood-Größe. Ganz oben auf der Liste der potenziellen Kandidatinnen befand sich am Montag der Name der US-Schauspielerin Susan Sarandon.

"Sage gar nichts"
Lugner selbst sagte am Montag gegenüber der APA "gar nichts". "Ich habe es satt, dass meine Gäste immer aufgedeckt werden", meinte der Baumeister zerknirscht. Die Biografie von Sarandon dürfte dem Society-Löwen zumindest nicht ganz unbekannt sein. "Sie ist eine mehrfache Oscar-Gewinnerin und eine tolle Frau", preiste er seinen "Vielleicht-Gast" schon einmal an.

Aufregung um Loge
Der größte Opernball-Fan hätte heuer beinahe seine geliebte Loge nicht bezahlt: Aus rätselhaften Gründen hatte Richard Lugner bis Montag lediglich eine karge Anzahlung für seine Loge geleistet, die Restsumme musste die Organisatoren erst telefonisch einmahnen. "Ich habe es heute überwiesen", gab sich der Baumeister kleinlaut.

Keine Rechnung erhalten
Lugner gab als Grund für seinen Zahlungsverzug an, dass er bisher keinerlei Rechnung vom Opernballbüro bekommen habe. "Bis heute nicht", meinte der Baumeister. Angst, dass er heuer endgültig ohne Loge dastehen könnte, braucht der Baumeister aber nicht haben. Die Organisatoren bestätigten der APA, dass Lugner bereits eine passende zugeteilt worden ist.

Weit weniger interessiert zeigte sich Richard Lugner darüber, ob seine Ex-Frau heuer zum Opernball kommen könnte. "Was weiß ich, vielleicht hat sie jemand eingeladen. Aber vielleicht ist sie ja auch im Dschungelcamp", meinte der Society-Löwe.

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Als ältestes von neun Kindern mit italienischen Vorfahren wuchs Sarandon in einer streng katholischen Familie auf. Bekannt wurde die rothaarige Schauspielerin durch die "Rocky Horror Picture Show", in der sie 1974 die Rolle der verklemmten Janet mimte. Einen großen Coup landete die 61-Jährige 1991 zusammen mit Geena Davis mit dem Roadmovie "Thelma and Louise". Für den Oscar wurde Sarandon damals zwar nominiert. Die begehrte Trophäe erhielt sie allerdings erst fünf Jahre später für die Rolle einer Nonne in dem Todesstrafen-Drama "Dead Man Walking".

Die 61-Jährige setzt sich immer wieder für politische Themen wie das Recht auf Abtreibung ein. Auch beim aufsehenerregend Streik der Hollywood-Drehbuchautoren zeigte Sarandon in einem Video mit anderen Schauspierein ihre Solidarität mit den Protestierenden. Aktuell ist die Schauspielerin im Film "Verwünscht" zu sehen, Sarandon spielt in dem Streifen in dem kitschige Märchenklischees in die Realität übertragen werden die böse Königin.

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