05. 08. 2009, 10:01

Disco-Affäre

Neuer Zeuge belastet Markus Rogan

© APA/Robert Jaeger

Gestürzt oder verprügelt? Zeuge: "Er wurde drei Mal rausgeworfen."

Die Privatklinik Villa Stuart in Rom, Dienstagvormittag: Rogan unterzieht sich nach der Prügel-Affäre vom Samstag letzten medizinischen Tests. Wie sein Manager Ronnie Leitgeb bestätigt, "diagnostizierten die Ärzte, dass es sich um stumpfe Verletzungen durch Fremdeinwirkung handelt".

"Aufs Brutalste geschlagen"
Zu Mittag verlässt Rogan die Klinik dann in Richtung Hotel Parco Tirreno, wo sich auch sein Betreuer Paul Eder aufhält. Dem Schwimmstar geht es schlecht. In einem Statement an seine Fans äußert er sich nun: "Ich habe niemanden attackiert, gefährdet, angegriffen oder belästigt. Ich stehe dazu, dass ich von vier Männern in einem abgesonderten Raum aufs Brutalste geschlagen wurde. Die Rückkehr war ein Fehler."

Wahrheit kommt nun endgültig ans Licht
Anders die Version der Diskothek Shilling: "Rogan hat sich unkorrekt verhalten, weil er versucht hat, unerlaubt ins Lokal zu gelangen. Er ist von einer Höhe von 3,5 Metern gesprungen und hat sich dabei verletzt", sagt Sprecher Fabio Balini.

Aussagen eines Disco-Insiders zu ÖSTERREICH bringen nun die ganze Wahrheit ans Licht (siehe unten).

Rogan war offensichtlich angetrunken, wurde von den Türstehern insgesamt drei Mal mehr oder weniger unsanft aus dem Lokal geworfen und hüpfte immer wieder zurück über eine Balustrade in die Disco. Dabei – aber auch von den unsanften Rangeleien mit den Türstehern – hat sich Rogan die Verletzungen laut Insider allesamt zugezogen.

Roms Polizei ermittelt
Die Affäre beschäftigt mittlerweile die Gerichte: Rogan-Anwalt Mario Schiavon hat eine Anzeige gegen den Disko-Betreiber erstattet. Er sagt, es gebe Zeugen, die bestätigen, dass Rogan nicht betrunken war. Doch auch Schiavon meinte gestern, ein außergerichtlicher Vergleich wäre allemal besser. Das könnte ein Hinweis sein, dass Rogan sehr wohl etwas zu verbergen hat. Fakt ist: Es existiert ein Video, das zeigt, wie Rogan von Securities abgeführt wird.

Zeuge: "Er wurde 3x rausgeworfen - Ein Manager der Disco Shiling berichtet:

Der Manager über Rogans Zustand am Abend
"Markus Rogan war bis zum Umfallen betrunken. Er war zuerst im Restaurant und hat dort gefeiert. Als er ging, hat er sogar eine Weinflasche mitgehen lassen. Die Flasche ist ihm am Weg in die Disco zerbrochen."

Der Manager über Rogans Verhalten in der Diskothek
"Rogan ist danach mit der zerbrochenen Flasche in der Hand auf der Tanzfläche herumgestanden und hat ein wenig getanzt. Er hat andere Gäste mit der spitzen Flasche gefährdet. Deshalb mussten die Securities einschreiten. Drei von ihnen haben Rogan zum Ausgang begleitet."

Der Manager über die Gewaltanwendung der Securities gegenüber Rogan
"Rogan ist insgesamt drei Mal rausgeworfen worden, weil er immer wieder versucht hat, in die Diskothek zu gelangen. Beim dritten Mal hat er dann von einer Sicherheitskraft mehrere Fußtritte bekommen."

Das sagt Rogan

"Ich glaube, dass es keiner öffentlichen Rechtfertigung bedarf, dass ich nach Abschluss der Weltmeisterschaft mit einigen Schwimm-Kollegen ausgegangen bin. Was immer berichtet wird, ich habe niemanden attackiert, gefährdet, angegriffen oder belästigt. Auch wenn es aus heutiger Sicht ein Fehler war, in das Lokal zurückzukehren, rechtfertigt es nicht jene Form der Selbstjustiz, die mir widerfahren ist. Ich stehe dazu, dass ich von vier Männern in einem abgesonderten Raum aufs Brutalste geschlagen wurde. Hätte ich mich tatsächlich so danebenbenommen, warum hat man mich nicht einfach von der Polizei abführen lassen. Ich werde mich jetzt einige Zeit zurückziehen, um mich von meinen körperlichen und seelischen Blessuren zu erholen und über meine Zukunft nachzudenken. Den Rest überlasse ich den Anwälten."

Autor: Jochen Prüller/ÖSTERREICH

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lappentoppen meint am 12.08.2009 08:12

Naja da hauts einem wie Ihnen wieder den Vogel raus - der Neid macht grün, aufpassen das ist nicht die bevorzugte Sommerfarbe im heurigen Jahr! Selbst nichts erreicht und jetzt glücklich das einer ders geschafft hat einen dunklen punkt im Lebenslauf hat!

schastrommel meint am 11.08.2009 21:32

ich finde es höchst interessant, dass in österreich ein 14jähriger krimineller, der erschossen wurde, mehr sympathien genießt als ein ehemaliger weltmeister und olympiamedaillen-gewinner, der mal über den durst getrunken hat, ausfällig wird und dann verletzt wird.

offenbar identifiziert sich die breite masse lieber mit einem von der polizei erschossenen einbrecher (der sicher eine steile karriere als knacki vor sich hatte) als mit einem von italienischen disco-securities verprügelten sportler, der in stanford studiert hat und für eine bank arbeitet.

seltsam. seltsam.

floda042 meint am 11.08.2009 21:27

hochmut vor dem fall! oder wie geht des sprichwort?
sorry junge
schuster bleib deinen rapen
mach des was gelernt hast

weinberl meint am 11.08.2009 21:26

Ein Sportler (als Spitzenmann !!) hat`s in unserem Land nicht leicht. Die Neider sind schnell aus dem Busch und ziehen über vorher Gelobte her. Rogan hat seine Leistungen für unser Land gebracht, auch wenn er für sich verdient hat. Im Winter ziehen die Leute dann wieder über Hermann Maier her (aufhören, der alte Depp, usw..) und vergessen, dass er der BESTE Schirennläufer, den Österreich je gehabt hat, ist.
Die Meinung dieser Nörgler und Kritiker ist mehr als entbehrlich, das sind sowieso alle Ignoranten !!

regel41 meint am 11.08.2009 16:42

gehört der Verantwortliche für den Dachausbau,
mir blutet das Herz, bei dieser Verschandelung
des Daches.

DU meint am 11.08.2009 11:41

der zu kurz gekommenen! Rogan hat mit Bildung, Erfolg, Bekanntheit und Selbstbewusstsein vieles, wovon die Kommentatoren hier nur träumen können.

Blunzenstricker meint am 11.08.2009 16:17

Das mag schon sein, aber wohl kaum einer hier ist so ein grosser Hosenscheisser und Arroganzler wie dieser Beckenrandschwimmer....

rusli meint am 11.08.2009 16:45

stimmt! er hat alles wovon wir nur träumen können. er betrinkt sich und spielt sich auf und macht einen auf armen kerl...wenn er so grips hätte, wäre er muksmäuschenstill abgerauscht und hätte nicht am nächsten tag im rollstuhl kurz ins mikro geheult (anders kann man das wirklich nicht nennen): "geschlagen haben sie mich...was soll ich da noch sagen"...!

rusli meint am 11.08.2009 09:25

ist er nicht süß?! ein bisschen startkapital würde er gebrauchen...wer den nicht lieber markus aROGANt?? aber so ein armer und unschuldiger!!! wieso ziehst du dich zurück und verschwindest von der bildfläche??? ach ja, du hast ja nichts gemacht :) lächerlich!!! alles gute für dein neues leben, aber bitte pass auf in usa, dort wird nicht geschlagen, eher geschossen...

ichglaubsnicht meint am 11.08.2009 09:14

hätte er NUR einmal seinen mund gehalten, wäre es weder zu den "seelischen noch zu den körperlichen" blessuren gekommen. durch heimfahren und rausch ausschlafen wäre nix passiert.

der erfolg der mirna, der durch seine story ja komplett untergegangen sind, hätte dann auch mehr in der öffentlichkeit gewürdigt werden können.

daTirola meint am 07.08.2009 08:41

flieg mal ab nach New York du verwühntes Rogan Burli und komm' nicht wieder.Weint dir eh keiner eine Träne nach.Die Reiler Tussi höchstens,aber eine Freudenträne hahahaha.Und 90% der anderen Österreicher auch.

Liveguard meint am 06.08.2009 18:42

hab ich das richtig vergönnt diesen arroganten Nichts !!!!

bisamberg meint am 06.08.2009 16:49

Wer ist eigentlich interessiert was dieses präpotente Bürscherl macht.

DU meint am 11.08.2009 13:36

Sonst würden Sie sich ja nicht ausgerechnet auf dieser Seite herumtreiben und sogar ihre Meinung abgeben.

fnw meint am 11.08.2009 18:05

sie wollen nicht kapieren, dass wir in österreich in einer demokratie mit meinungsfreiheit leben, ansonsten würden sie nicht seit tagen ihr blödes posting zu anderen meinungen abgeben.

edding meint am 06.08.2009 12:52

an reilers stelle würd ich mich jetzt opeckn über seine dummheit.
ich kenne auch a paar leute die im urlaub mal ein köch hatten und mit dem einen oder anderen blauen auge nach hause gekommen sind. aber es hat sich keiner von dennen in einer privatklinik verschanzt und hat gesagt: du hast mir weh getan, also blech. wenn man selber dumm ist, dann erträgt man das wie ein mann, und lamatiert net herum wie ein eierbär. "ach wie arm ich bin, schaut euch mein gucker an"

wien16 meint am 06.08.2009 11:47

man ist nicht für alle so wichtig, wie man sich selber vorkommt. da tut eine aufs maul gut, daß man wieder auf den teppich kommt.

NeuesVonGestern meint am 05.08.2009 22:13

schadenfroh..

hihihihiiii

poplava meint am 05.08.2009 16:23

Und wenn man die Polizei gerufen hätte, die ihn vielleicht mit Handschellen abtransportiert hätte, hätte er dann behauptet, daß man ihn wie einen Kriminellen behandelt hat, das gar nicht notwendig gewesen wäre und er das Lokal freiwillig verlassen hätte?
All seine Aussagen wecken in mir die Vermutung, daß er sich in der Opferrolle suhlen will, aber irgendwie will ihm das nicht so ganz gelingen...

pseudonym69 meint am 05.08.2009 14:57

Meine Meinung ... er versucht sich - um sein Image bemüht - gerade an anderen abzuputzen. Dazu sogar noch Gerichte und Anwälte zu bemühen, sagt schon einiges über den Charakter eines Menschen.

Hoffentlich rollt Raiffeisen nach dieser Aktion den roten Teppich wieder ein, den sie ihm ausgelegt haben.

pseudonym69 meint am 05.08.2009 14:57

Seine Erfolge muss man anerkennen, keine Frage. Aber besonders sympathisch war er mir nie. Wie er sich aber jetzt aber aufführt, ist schon ziemlich undwürdig.

Ganz unschuldig wird er schon nicht gewesen sein. Und wenn man besoffen herumstänkert, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man etwas unsanft hinauskomplimentiert wird. Derbe Gewalt entschuldigt ein schlechtes Benehmen sicher nicht, aber so schlimm wird's wohl nicht gewesen sein. Das Fusserl ein bisserl verstaucht und das Gesicht schaut eher versoffen als blau geschlagen aus. Und wenn sich dann noch herausstellt, dass er sich die Abschürfungen teilweise noch durch eigene Bodenakrokatik zugezogen hat, dann wird's ziemlich unappetitlich.

sunny2203 meint am 05.08.2009 14:11

...Rogan war wohl der Meinung, dass er sich als Pseudo-Promi aufführen kann wie er will. Tja, nur interessiert das in Italien keinen. Und dementsprechend wirds dann zur Rangelei gekommen sein - wie die Kinder....bis einer weint...!!!Und jetzt hamms den Scherbenhaufen....

ansgar meint am 05.08.2009 10:26

Jetzt verdienen Rechtsverdreher, die an dem Fall absichtlich jahrelang herumwerkeln, einen Haufen Geld.

edding meint am 06.08.2009 12:49

herr. mag. jur. ... wichtigtuer verteitigt wichtigtuer ... passen super zam.

zeitungsleser meint am 05.08.2009 10:24

endlich mal hatt der Dödl eine aufs maul bekommen!

so eine dumme nuss! der kommt gleich nach "MAUSI"

Oscars 2010