05. August 2009 10:01
Die Privatklinik Villa Stuart in Rom, Dienstagvormittag: Rogan unterzieht
sich nach der Prügel-Affäre vom Samstag letzten medizinischen Tests. Wie
sein Manager Ronnie Leitgeb bestätigt, "diagnostizierten
die Ärzte, dass es sich um stumpfe Verletzungen durch Fremdeinwirkung
handelt".
"Aufs Brutalste geschlagen"
Zu Mittag verlässt Rogan
die Klinik dann in Richtung Hotel Parco Tirreno, wo sich auch sein Betreuer
Paul Eder aufhält. Dem Schwimmstar geht es schlecht. In einem Statement an
seine Fans äußert er sich nun: "Ich habe niemanden attackiert, gefährdet,
angegriffen oder belästigt. Ich stehe dazu, dass ich von
vier Männern in einem abgesonderten Raum aufs Brutalste geschlagen wurde.
Die Rückkehr war ein Fehler."
Wahrheit kommt nun endgültig ans Licht
Anders
die Version der Diskothek Shilling: "Rogan hat sich unkorrekt verhalten,
weil er versucht hat, unerlaubt ins Lokal zu gelangen. Er ist von einer Höhe
von 3,5 Metern gesprungen und hat sich dabei verletzt", sagt Sprecher Fabio
Balini.
Aussagen eines Disco-Insiders zu ÖSTERREICH bringen nun die ganze
Wahrheit ans Licht (siehe unten).
Rogan war offensichtlich angetrunken, wurde von den Türstehern insgesamt
drei Mal mehr oder weniger unsanft aus dem Lokal geworfen und hüpfte immer
wieder zurück über eine Balustrade in die Disco. Dabei – aber auch von den
unsanften Rangeleien mit den Türstehern – hat sich Rogan die Verletzungen
laut Insider allesamt zugezogen.
Roms Polizei ermittelt
Die Affäre beschäftigt mittlerweile die
Gerichte: Rogan-Anwalt Mario Schiavon hat eine Anzeige gegen den
Disko-Betreiber erstattet. Er sagt, es gebe Zeugen, die bestätigen, dass
Rogan nicht betrunken war. Doch auch Schiavon meinte gestern, ein
außergerichtlicher Vergleich wäre allemal besser. Das könnte ein Hinweis
sein, dass Rogan sehr wohl etwas zu verbergen hat. Fakt ist: Es existiert
ein Video, das zeigt, wie Rogan von Securities abgeführt wird.
Zeuge: "Er wurde 3x rausgeworfen - Ein Manager der Disco Shiling
berichtet:
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Der Manager über Rogans Zustand am Abend "Markus
Rogan war bis zum Umfallen betrunken. Er war zuerst im Restaurant und
hat dort gefeiert. Als er ging, hat er sogar eine Weinflasche mitgehen
lassen. Die Flasche ist ihm am Weg in die Disco zerbrochen."
Der Manager über Rogans Verhalten in der Diskothek "Rogan
ist danach mit der zerbrochenen Flasche in der Hand auf der Tanzfläche
herumgestanden und hat ein wenig getanzt. Er hat andere Gäste mit der
spitzen Flasche gefährdet. Deshalb mussten die Securities
einschreiten. Drei von ihnen haben Rogan zum Ausgang begleitet."
Der Manager über die Gewaltanwendung der Securities gegenüber Rogan "Rogan
ist insgesamt drei Mal rausgeworfen worden, weil er immer wieder
versucht hat, in die Diskothek zu gelangen. Beim dritten Mal hat er
dann von einer Sicherheitskraft mehrere Fußtritte bekommen."
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Das sagt Rogan
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"Ich glaube, dass es keiner öffentlichen Rechtfertigung bedarf, dass
ich nach Abschluss der Weltmeisterschaft mit einigen Schwimm-Kollegen
ausgegangen bin. Was immer berichtet wird, ich habe niemanden
attackiert, gefährdet, angegriffen oder belästigt. Auch wenn es aus
heutiger Sicht ein Fehler war, in das Lokal zurückzukehren,
rechtfertigt es nicht jene Form der Selbstjustiz, die mir widerfahren
ist. Ich stehe dazu, dass ich von vier Männern in einem abgesonderten
Raum aufs Brutalste geschlagen wurde. Hätte ich mich tatsächlich so
danebenbenommen, warum hat man mich nicht einfach von der Polizei
abführen lassen. Ich werde mich jetzt einige Zeit zurückziehen, um
mich von meinen körperlichen und seelischen Blessuren zu erholen und
über meine Zukunft nachzudenken. Den Rest überlasse ich den Anwälten."
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