Opernball: Fionas Sohn tanzt, Wrabetz sagt ab Opernball: Fionas Sohn tanzt, Wrabetz sagt ab

Ball-Rochaden

© APA/Harald Schneider, Philipp Enders (2)

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Opernball: Fionas Sohn tanzt, Wrabetz sagt ab

Die Ballsaison ist eröffnet und die Vorbereitungen für den Höhepunkt laufen auf Hochtouren. Erste Details, wie der Ball der Bälle heuer ablaufen wird, sind durchgesickert: Der Wiener Opernball geht am 19. Februar über die Bühne und steht ganz im Zeichen von Joseph Haydns Jubiläumsjahr anlässlich seines 200. Todestages.

Einer der 320 Debütanten für die Eröffnung trägt einen klingenden Namen: Arturo, 17-jähriger Sohn von Kristall-Lady Fiona Swarovski tanzt heuer die „Annen-Polka“ nach der Musik von Johann Strauß. Seine Partnerin: Cousine Alexandra, die Tochter von Fionas Schwester Anouschka. Der gesamte Swarovski-Clan – inklusive Fiona und KHG – werden von ihrer Loge aus das ­Ereignis verfolgen.

Die Kummer-Nummer
„Es ist mir eine Ehre, denn meine Frau und ich lieben Swarovski-Kristalle“, so Tanz-Profi Edgar Kummer (55) stolz zu ÖSTERREICH. Seit Samstag laufen die Proben für die Eröffnung in Wien, die der Grazer erstmals leitet. „Ich arbeite mit Bildern“, verrät Kummer erste Details seiner Choreografie, die ihm „im Schlaf eingefallen“ sein will. „Sie wird auf jeden Fall sehr lebendig!“ Für seine Proben übersiedelte Kummer in das Tanzstudio seines Wiener Kollegen Roman Svabek. „Dort treffe ich nach und nach alle 160 Paare – vor dem Opernball gibt es dann noch zwei Proben à sechs Stunden mit allen in der Oper.“

Wrabetz sagt ab
Neben Lugners Stargast wird es auf dem Opernball nur ein Gesprächsthema geben: die Wirtschaftskrise. Einige Top-Manager bleiben dem Ball deshalb aus Imagegründen fern. Auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz wird heuer nicht mehr antanzen.

Auch Wüstenrot-Chefin und Ex-Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, RZB-Chef Walter Rothensteiner und Telekom-Boss Boris Nemsic haben bereits ihr Fernbleiben öffentlich kundgetan. Weiters überlegt nun auch Raiffeisen-Generalanwalt und Ball-Stammgast Christian Konrad eine Absage. „Ich habe so viel abgenommen, dass mir mein Frack wahrscheinlich nicht mehr passt ...“, so der Top-Banker augenzwinkernd auf ÖSTERREICH-Anfrage.

Tapfer
Ball-Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh lässt sich von der Krisenstimmung nicht beirren. „Es läuft alles hervorragend“, so die Ball-Lady. Sie bastelt weiter an Neuerungen. Eventer Jürgen Hirzberger wird dieses Jahr mit Planters-Chef Peter Rössler für die beiden Raucher-Salons verantwortlich sein. „Es ist eine große Herausforderung“, so Hirzberger zu ÖSTERREICH. Er gestaltet die 150-Quadratmeter großen Räume in Schwarz-Weiß und mit interaktiven Visuals zum Thema Joseph Haydn. „Es soll alles modern, aber edel sein – so ist mein Auftrag.“ Zwei DJs sorgen für Party-Stimmung, das Weingut Esterhazy liefert den dazu passenden Sprudel. Einen Schaumwein für die QUINQUIN-Lounge und eine spezielle Abfüllung für den Haydn-Salon.

Foto: (c) APA/Harald Schneider, Philipp Enders (2)

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