13. Juli 2009 11:15
Die Spekulationen um den Tod von Michael Jackson nehmen kein Ende. Auch
Jacksons Tochter Paris glaubt, dass ihr Vater in den Tod getrieben wurde.
Bei der Verabschiedung am Forest Lawn Friedhof sagte das kleine starke
Mädchen zu ihrer Tante La Toya: "Sie waren einfach zu hart zu ihm."
Gemeint war das Team um Jackson, das ihn für die London-Show vorbereiten
sollte.
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Bewegende Momente
In den britischen Zeitungen spricht Jacksons
Schwester La Toya über die bewegendsten Momente beim Abschied von Michael.
Im Krankenhaus: "Paris sagte: 'O Daddy, ich liebe dich!' Sie hielt die
ganze Zeit seine kalte Hand", so La Toya. Für den Abschied in der
Leichenhalle hatte das kleine Mädchen zwei Armbänder gekauft, mit je einem
gebrochenen Herzen, der je nach Temperatur die Farbe wechselt. Die eine
Hälfte trägt sie selbst, die andere hängte sie ihrem Vater ums Handgelenk: "O
Daddy, es wird jetzt blau, weil du kalt bist. An mir ist es noch lila",
so das Mädchen.
Paris trage jetzt immer T-Shirts, auf denen ihr Vater abgebildet sei und
jeden Tag schreibe sie ihm Briefe, in denen sie ihm sage, wie sehr sie ihn
liebe, so Michaels Schwester. "Wenn man sie liest, fängt man sofort an
zu weinen."
War es Mord?
La Toya selbst ist vom Mord
an ihrem Bruder überzeugt. Sie glaubt, dass ihr Bruder von einer
Verschwörung aus Ärzten und Managern getötet wurde.
La Toya über ihren Bruder Michael im Wortlaut
La Toya
über die Naivität Jackos
"Michael hatte keinen Sinn
für Geld. Er wurde ausgenommen. Zum Beispiel seine letzte Villa. Die kostet
normalerweise 17.000 Dollar pro Monat. Von ihm hat man 70.000 Dollar
verlangt."
La Toya über fehlendes Geld
"Normalerweise hatte
Michael in seiner Villa über eine Million Euro in bar. Weder das Geld noch
die Schmucksammlung wurden gefunden. Jemand hat ganze Arbeit geleistet. Es
waren nach seinem Tod ja noch so viele Leute in dem Haus."
La Toya über die Ermittlungen
"Michael hätte nicht
sterben müssen. Wenn er an einer Überdosis starb, will ich wissen, wer ihm
das Zeug gegeben hat. Wir trauern um ihn, und wir werden all dem auf den
Grund gehen."
La Toya über ihr letztes Treffen
"Er wirkte glücklich,
gesund und er genoss jede Minute des Treffens. Natürlich war er sehr dünn –
aber er war immer dünn."