10. Februar 2010 07:31
Es ist die Story, über die das ganze Land spricht: Richard Lugners Freundin
Anastasia Sokol, liebevoll "Katzi" genannt, soll als Callgirl im
Wiener Etablissement Exzess! gearbeitet haben – ÖSTERREICH
berichtete.
Auf der Homepage des Gentlemen-Clubs (www.exzess.at) waren am Montag Fotos
der 20-jährigen Blondine in knappem, pinkem Top, weißen Hotpants und in
eindeutiger Pose aufgetaucht, wie Dominic Heinzl im ORF-Society-Magazin
Chili enthüllte.
Katzi: "Das ist nur eine Schmutzkübelkampagne"
"Katzi"
selbst wollte im Interview mit ÖSTERREICH von einer Tätigkeit im
horizontalen Gewerbe nichts wissen: "Ich
war nur dreimal in diesem Club und ich habe nur für ein Werbeshooting
posiert. Es war nie die Rede, dass dieser Club damit beworben wird. Es ist
eine Schmutzkübelkampagne", rechtfertigte sie sich. Richard Lugner
steht weiter zu seiner "Katzi":
"Ich glaube ihr."
Ex-Kollegin: "Ich habe mit Katzi dort gearbeitet"
Fest
steht: Seit dem Foto-Outing überschlagen sich die Ereignisse. Lugner
beauftragte seine Anwältin Heidi Bernhart, gegen den Nachtclub wegen der
unrechtmäßigen Verwendung der "Katz"-Fotos gerichtlich
vorzugehen. Jedoch: Mehrere Szene-Insider behaupten nun, dass "Katzi"
sehr wohl im Kellerlokal in der Heiligenstädter Straße in Wien-Alsergrund
als Animiermädchen gearbeitet hat.
Ein bekannter Wiener Nachtclubkönig sagt zu ÖSTERREICH: "Sie
ist mir aufgefallen, als sie erstmals an der Seite von Richard Lugner in der
Öffentlichkeit aufgetreten ist. Und ich kann bestätigen, dass Frau Sokol in
diesem Nachtclub als Callgirl gearbeitet hat." Eine Ex-Kollegin sagt
dasselbe: "Ich habe mit ihr im Exzess! gearbeitet!"
Immer skurriler
Seit Montagabend ist die Homepage des Clubs, der
in der Szene als seriöses Etablissement gilt, überlastet. Besitzer Gerhard
Lechner sagt zu ÖSTERREICH: "Wir wurden von der Geschichte
überrollt. Auf Anraten unserer Anwälte wurden ihre Fotos von der Homepage
genommen. Ich kann im Moment nicht mehr dazu sagen"
Am Freitag, am Tag nach dem Opernball, will Lechner in dieser Sache
nun eine Pressekonferenz abhalten. "Wir wollen auch Herrn Lugner
dabeihaben."