Rainhard Fendrichs Comeback-Offensive

Vielbeschäftigt

Rainhard Fendrichs Comeback-Offensive

Es ist das Comeback des Jahres! Nach überwundenem Krisenjahr startet Rainhard Fendrich (52) wieder durch. Gestern überzeugte er in der Komödie "Gefühl ist alles" und will sich auch in Zukunft, neben Förderung heimischer Musiktalente, auf die Schauspielerei konzentrieren. "Ich möchte Volksschauspieler werden“, gibt er im ÖSTERREICH-Talk zu. "In der Tradition eines Helmuth Lohner.“ Bescheidener Zusatz: "Ich weiß nicht, ob ich so viel Talent habe, aber ich bin ein leidenschaftlicher Schauspieler.“

Mit Ina-Nadine in Mörbisch
Das stellt er ab 23. Februar in den Wiener Kammerspielen in "Nächstes Jahr – Gleiche Zeit" unter Beweis. Im Sommer 2008 gibt er in Mörbisch den "Kellner Leopold“ in Benatzkys Operette Im weißen Rössl am Wolfgangsee. Jüngster Coup: Auch Fendrichs Verlobte, Ina-Nadine Wagler, wird als "Klärchen“ neben ihrem Herzensmann auf der Bühne stehen. "Endlich ist Ruhe in unsere Beziehung eingekehrt“, gibt der Sänger zu Protokoll. Auf die Frage, wann geheiratet wird, folgt prompte Antwort: "Unsere Verlobung ist ein Eheversprechen.“ Im Oktober jedenfalls gönnen sich beide eine Auszeit in einer "weit entfernten“ Destination. In diesem Kontext lässt Fendrichs Aussage: "Ich sage nicht, wann ich heirate, sondern ich werde sagen: wir haben geheiratet“, Raum für Spekulationen.

Akademie ohne ORF
Eindeutig verschrieben hat sich der Liedermacher dem Nachwuchs und ist dabei, mit LH Erwin Pröll eine Sommer-Austropop-Akadmie zu gründen (ÖSTERREICH berichtete exklusiv). "Starmania ist nur eine gute Karaoke Show“, erklärt der Austopoper sein Vorhaben. Nach interner Vorauswahl wird es 2009 ein Sommer-Camp in einer niederösterreichischen Schule geben. Eine Jury, von Wilfried bis Wecker, soll dort die Austropoper von morgen fördern. Nach dem Camp werden die drei besten bei einer großen Show – laut Pröll im Grafenegger Wolkenturm - gegeneinander antreten. Das Publikum bestimmt den Finalisten, dem Plattenvertrag oder ORF-Auftritt winken soll. "Leider hat der ORF die Akademie als Fernsehformat abgelehnt“, erklärt Managerin Agnes Rehling.

Papstbesuch
Bevor sich Fendrich Nachwuchs und Verlobter widmet, wird er zum Papstbesuch am 9. September singen. Auf Einladung des Stift Heiligenkreuz. Naturgemäß wird er nicht beim Papst beichten; auch wenn seine ironische Ansage von einem Kleinformat kategorisch falsch verstanden wird. Fendrich: "Jeder Katholik weiß, dass man beim Heiligen Vater nicht beichten kann.“
Richtig ist hingegen, dass er an einer Messe – „einem Kontrapunkt zum islamistischen Gehabe“ schreibt und in der Bucht auf Mallorca, in der Georg Danzers Asche verstreut wurde, einen Rosenkranz gebetet hat. „Weil es mir nachher besser ging."

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