Richard Lugner: Wie es zu dem Kuss-Vorfall kam

Richard Lugner

© oe24.at/Thomas Eberhard

Richard Lugner: Wie es zu dem Kuss-Vorfall kam

Diese Fotos erregten die Gemüter: Im Café Segafredo (Leoben) küsste Richard Lugner ein blondes Mädchen. 22 Jahre jung ist sie. Er habe zu viel getrunken, bedauerte er den Vorfall ein paar Tage später. Mit oe24.at sprach Mörtel über die Knutsch-Affäre.

Das erste Treffen
Zufällig lernte er Bettina kennen: "Schauen Sie, da ist eine junge Dame in der Lugner City gewesen und wir haben gerade ein Foto gebraucht für's Bezirksjournal, das heute herausgekommen ist. Da können Sie das Originalfoto sehen. Da haben wir ein Foto gemacht in einem Lokal und während wir auf's Essen gewartet haben, haben wir gesprochen."

Beim höflichen Smalltalk stellte sich heraus, dass Bettina aus Leoben kommt. "Ich hatte für den Samstag der vergangenen Woche eine Einladung nach Leoben zu einem Gala-Abend, das heißt die Straußengala", erinnert Richard Lugner sich im oe24-Talk. Eigentlich wollte er seine Tochter zu der Veranstaltung mitnehmen. Die war leider verhindert: "Sie musste absagen, weil sie am Sonntag einen Benimmunterricht mit der Schule beim Elmayer absolviert hat."

Um keine Gerüchte zu schüren, entschied Richard sich, lieber keine Frau aus Wien nach Leoben einzuladen – denn so hätte es wohl geheißen, er habe eine neue Freundin. Eine Verabredung mit der hübschen Steirerin schien unverfänglicher. Schließlich konnte das Mädchen bei ihren Eltern übernachten. "Sie hat sich für diesen Abend besonders schön gemacht. Sie hat sich ein Kleid gekauft um 300 Euro. Sie hat sich wirklich bemüht und hat sich wirklich gefreut, dass sie da dabei war", erzählt Baumeister Lugner.

Verführerischer Alkohol
Beim Gala-Dinner verstand man sich offenbar bestens. "Dann sagt sie, ich würde ihr eine große Freude machen, wenn wir noch nachher in ihr Stammbeisl ins Segafredo gehen. Da sind wir dann auch noch hingegangen", schildert Richard Lugner den weiteren Verlauf des Abends. Im Café wurde der prominente Besucher herzlich empfangen: "Uns haben alle Leute von rundherum auf einen Drink eingeladen."

Mit steigendem Alkoholpegel fielen die Hemmungen. Eins führte zum anderen: "Da hab ich dann halt ein bissl, und auch sie, beide haben wir zu viel Schlagseite gekriegt. Deswegen waren wir ein bissl frech und sind uns sehr nahe gekommen, wie man aus den Zeitungen sieht." Mehr ist allerdings nicht passiert: Am Ende des Abends gingen beide getrennte Wege (oe24.at berichtete).

Schlussstrich
"Wir haben zwei Tage später miteinander telefoniert und haben dann gesagt, wir wollen uns nicht mehr sehen, weil sonst glauben die Leute, wir sind ein Liebespaar und mit 56 Jahren Altersunterschied, glaube ich, passt das nicht", erklärt Richard Lugner nüchtern. "Da bin ich auch Realist genug, dass ich glaube, dass ein 20-jähriges Mädchen sich nicht den überalterten Lugner nimmt." Und weiter: "Ich fühle mich recht jung und wir haben uns ja auch gut verstanden. Das ist ja alles unbestritten gewesen. Aber wir haben uns zu gut verstanden und gesagt, da machen wir lieber einen Schlussstrich, bevor wir irgendetwas machen, das wir vielleicht später bereuen."

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