03. August 2009 08:36
ÖSTERREICH: Herr Rogan, wie geht es Ihnen nach der Prügelei?
Markus Rogan: Scheiße. Ich habe Schmerzen, alles tut mir furchtbar
weh ...
ÖSTERREICH: Wo sind Sie jetzt?
Rogan: Ich bin gerade in einer Privatklinik in Rom angekommen. Ich
war gestern schon in einem anderen Krankenhaus, da war aber eine Schlange
von 40 Leuten. Da bin ich wieder gegangen. Das war ein fürchterliches
Krankenhaus. Ich hatte Angst- und Schockzustände, da wollte ich nicht länger
als zwei Stunden warten. Die Privatklinik, wo ich jetzt bin, hat mir mein
österreichischer Arzt empfohlen.
ÖSTERREICH: Es gibt Gerüchte, dass Sie im Club betrunken waren?
Rogan: Das stimmt nicht. Da war nicht viel Alkohol im Spiel. Ich habe
im Nachhinein mit den Polizisten gesprochen und war nüchtern genug.
Hundertprozentig.
ÖSTERREICH: Haben Sie den Türsteher auf der Tanzfläche
absichtlich gerempelt?
Rogan: Nein! In keinster Weise. Da war wirklich keine Absicht
dahinter. Ich bin einfach brutal niedergeschlagen worden.
ÖSTERREICH: Nachdem Sie vorher aber aus dem Lokal geflogen sind.
Warum sind Sie überhaupt wieder zurück in den Club gegangen?
Rogan: Ich wusste ja gar nicht, warum ich überhaupt rausgeworfen
wurde. Es gab für mich keinen ersichtlichen Grund, den Club zu verlassen.
ÖSTERREICH: Stimmt es, dass Sie jetzt den Club-Betreiber
verklagen wollen?
Rogan: Ja. Na klar. Ich habe meinen Anwalt eingeschalten. Er wird die
nötigen Schritte unternehmen.
ÖSTERREICH: Wann fliegen Sie nach Österreich zurück?
Rogan: Ich komme am Montag zurück. Montagabend. Dann will ich mich
auch von österreichischen Ärzten untersuchen lassen. Aber die Nacht muss ich
jetzt einmal in der Privatklinik hier in Rom verbringen. Die Sache ist mir
so peinlich. Es ist peinlich, wenn man so zusammengeschlagen wird.