Rosen-Krieg ums Geld bei Lisi und Toni Polster

Ehe-Aus

© Johannes Kernmayer/TZ Österreich

Rosen-Krieg ums Geld bei Lisi und Toni Polster

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Sie galten seit 1990 als ein Traumpaar der österreichischen Fußballszene. Die Frau schön und glücklich mit ihrer Familie, der Mann ein Star auf dem grünen Rasen, der nach seiner Karriere zum Pop- und Werbestar wurde. Doch seit vergangener Woche scheint die Ehe zwischen Elisabeth und Anton Polster gescheitert zu sein. Seit mehr als zwei Jahren hatte es gekriselt, hatte sich Lisi Polster von ihrem Mann trennen wollen, weil er angeblich allzu offen mit seiner Dancing Stars-Partnerin turtelte. Polster selbst wollte die Trennung unbedingt verhindern, fiel sogar vor ihr auf die Knie, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Doch offenbar hat nun ein Streit um Geld und Unterhalt das Paar endgültig gesprengt.

Thema Scheidung: Rechtsanwältin Dr. Karin Metz nahm im madonna24.at-Livechat Stellung zu brennenden Fragen zum Thema.

Anwalts-Armada
Denn Elisabeth Polster will nicht nur die von ihrem Mann angebotenen 2.000 Euro Unterhaltszahlungen, sondern wesentlich mehr. Deshalb hat sie prominente Anwälte beauftragt, ihre Interessen vor Gericht zu vertreten. Und das tun Alfred Boran, Dietmar Heck und Kristina Köck mit ganzer Kraft.

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„Beharrlich ehewidrige Beziehungen“
Streich eins der Rechtsvertreter: die Einreichung der Scheidungsklage. Als Scheidungsgrund werden Polsters „beharrlich ehewidrigen Beziehungen“, angeführt. Und Lisi geht schonungslos ins Detail: „Obwohl der Beklagte versicherte, von nun an die eheliche Treue einzuhalten, erlangte die Klägerin im August 2008 davon Kenntnis, dass der Beklagte weiterhin ehewidrige sexuelle Beziehungen pflegt.“ Er habe sich Lisi gegenüber auch „lieb- und interesselos“ gezeigt.

Millionen-Vermögen
Zweiter Streich: Tonis Vermögen wird auf Betreiben der Anwälte Lisis per einstweiliger Verfügung quasi gesperrt, bis eine Einigung der Eheleute erzielt wird. Grund dafür ist, dass er Lisi im Unklaren über seine tatsächlichen Vermögensverhältnisse gehalten haben soll. Denn während er selbst als extrem sparsam gilt, scheint sich der Gewinn von Polsters Tätigkeiten auf erkleckliche Summen zu belaufen. Die Rede ist von hohen Einnahmen aus seiner Werbefirma, die er gemeinsam mit dem Anwalt Skender Fani hält (Gesamtgewinn 2006: über 900.000 Euro). Außerdem besitzt Polster Liegenschaften in Wien-Hernals, Wien Leopoldstadt und Wien-Mariahilf, darunter insgesamt 28 Wohnungen und mehrere Geschäftslokale. All das darf Polster bis zur Klärung der Ansprüche nun nicht veräußern oder verpfänden.

Schlammschlacht droht
Dritter Streich: Lisi erklärt ihren Ehevertrag für ungültig. Demnach hätte im Fall der Scheidung jener Ehepartner Zugriff auf das Vermögen, auf dessen Namen der Vermögenswert lautet – also Toni. Er sagt: „Ich will keine Schlammschlacht, im Interesse meiner Kinder werde ich dazu öffentlich nichts sagen.“ Tonis Berater und Partner Skender Fani: „Lisi hat mit der Klage keine Chance.“ Droht ein öffentlicher Scheidungskrieg?

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