Prügel für Rogan

Sponsor-Vertrag wackelt schon

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© APA/Robert Jaeger

Raiffeisen-Marketingdirektor Leodegar Pruschak stellt das Ende der Kooperation mit Schwimm-Star Markus Rogan in Aussicht.

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Die Nachricht von Markus Rogans Prügel-Attacke erreichte Pruschak mitten im Urlaub. Und der langjährige Marketing-Profi, der für Raika Top-Athleten wie Thomas Muster und Hermann Maier an Land gezogen hat, war alles andere als amused. Im Gespräch mit ÖSTERREICH stellt er sogar Rogans Kündigung in Aussicht.

Keine Schnellschüsse
Pruschak: „Im Prinzip stehen wir natürlich zu unseren Partnern, aber ich hätte von Markus lieber angenehmere Nachrichten gehört. Bevor wir nichts Genaueres wissen, machen wir auch keine Schnellschüsse. Ich habe ihn noch nicht erreicht und er hat mich auch noch nicht angerufen. Vielleicht weiß er nicht, was er mir sagen soll. Aber fest steht: Ende September läuft ohnehin unser Vertrag mit Markus Rogan aus. Es ist vereinbart, dass wir dann eine Erfolgsanalyse machen und da wird der aktuelle Vorfall mit Sicherheit thematisiert werden. Vor allem auch, weil seine Bankenausbildung natürlich mit dem Sponsorvertrag gekoppelt ist. Auch wenn es nicht unsere Art ist, jemanden vorzuverurteilen, aber einiges hat nicht so funktioniert, wie wir uns das alle gewünscht haben.

Vereinbarkeit wird geprüft
Die sportliche Analyse wird auf alle Fälle nicht so ausfallen, wie wir uns das vorgestellt haben. Durch diesen Vorfall wird alles noch um eine Dimension erweitert. Markus hat nicht nur Freunde gehabt. Mit seinem Auftreten hat er polarisiert und jetzt kriegen natürlich seine Kritiker Oberwasser. Da werden wir ganz genau prüfen müssen, ob das mit unserem Vertrag noch vereinbar ist.“

Wurde Markus Rogan brutal verprügelt?


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