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Verprügelte sie Tiger Woods?

Verdacht gg. Ehefrau

 

Verprügelte sie Tiger Woods?

Nun spürte Golf-Star Tiger Woods (33) die Krallen seiner Ehefrau Elin Nordegren (29) Die sah rot, als Medien vermeldeten, „der Tiger“ würde seinen Golfschläger nicht nur bei ihr schwingen. Der reichste Sportler der Welt soll eine Affäre mit dem US-Partygirl Rachel Uchitel haben. Dramatische Szenen spielten sich deshalb in der Nacht auf Freitag im Woods-Anwesen im Villenviertel Windermere ab.

Laut tmz.com soll Elin vor Wut sein Gesicht zerkratzt haben. Woods flüchtete in seinem Cadillac Escalade, die rasende Ehefrau nahm die Verfolgung auf. Mit einem Golfschläger soll sie dabei sein Auto traktiert haben. Woods kam von der Straße ab, erfasste nur etwa hundert Meter von seinem Domizil einen Hydranten und landete dann in einem Baum. Und ausgerechnet Elin befreite ihn aus dem Wagen – mit ihrem Golfschläger. Nach einem kurzen Spitalaufenthalt ist er wieder wohl auf. Die Polizei will ihn nun verhören. 

Woods schweigt
Der 33-jährige Multimillionär schwieg bis zum Sonntag trotz Anfrage der Polizei weiter zu den geheimnisvollen Umständen des Unfalls. Kein Wunder also, dass die Gerüchteküche brodelte. "Woods schweigt und gleichzeitig verselbstständigen sich die Spekulationen", schrieb die "New York Times". "Tiger muss sich den Fragen stellen", titelte der "San Francisco Chronicle". Aber der gebürtige Kalifornier blockte nach Angaben der Zeitung "Orlando Sentinel" erneut ab. Woods' Manager Mark Steinberg soll ihm geraten haben, erst am Sonntag (Ortszeit) zusammen mit seiner schwedischen Ehefrau Elin Nordegren Fragen zuzulassen.

Am Sonntag veröffentlichte Woods dann ein Statement auf seiner Homepage. "Diese Situation ist mein Fehler, und es ist offensichtlich peinlich für meine Familie und mich", schrieb er. "Ich bin ein Mensch und nicht perfekt", so Woods weiter. "Es wird sicher nicht wieder vorkommen."

Indizien sprechen gegen Unfall
Die Polizei hatte sich schon seit Freitagabend vergeblich bemüht, den in den USA populärsten Sportler zu sprechen. Mit Gesichtsverletzungen war der 14-fache Major-Turniersieger in ein Spital gebracht worden. Zunächst hatten US-Medien berichtet, er sei bei dem Unfall schwer verletzt worden. Bei dem Aufprall aber, bei dem die Airbags nicht auslösten, zog sich der mit geschätzten 100 Millionen Dollar (67,0 Mio. Euro) Jahressalär aus Werbeverträgen und Siegprämien weltweit bestverdienende aktive Sportler nur Schnittwunden im Gesicht zu.

Woods wurde umgehend in die nächste Klinik gebracht, behandelt und wenige Stunden später "wieder in guter Verfassung entlassen", wie sein Sprecher und das Health Central Hospital von Ocoee in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt hatten. Die ersten Helfer waren nach nicht einmal zwei Minuten am Unfallort eingetroffen.

Nach ersten Untersuchungen der Polizei war kein Alkohol im Spiel, auch keine überhöhte Geschwindigkeit. Dass die Airbags nicht aufgegangen sind, ist ein Indiz dafür, dass der Golfprofi keinesfalls zu schnell unterwegs gewesen sein kann. Die Polizei sicherte am Unfallort Spuren für die Ermittlungen.

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